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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
Entstehung
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Der Kamerad neben den Schienen zeigt auf das Ge⸗ hölz hundert Meter entfernt:Da drüben steht der Pole! Wir recken die Hälse, aber wir sehen nichts. Der Zug hält. Wir sind an der Grenze. Wir sind ange⸗ langt. Der Befehl kommt:Aussteigen! Und gleich hinterher:Laden und sichern!

Bereitschaft und Aufbruch

Grau und regnerisch loͤst sich der Tag aus der Dämme⸗ rung. Wir bringen die Fahrzeuge von den Loren her⸗ unter auf die Straße. Neben uns hält ein langer Zug Artillerie. Vor dem Stellwerk wartet schon ein anderer Zug auf das Einfahrtssignal. Wir müssen uns beeilen, die Rampen sollen für weitere Transporte frei gemacht werden. Wir packen mit Eifer zu, die Wagen rollen über das Pflaster. Gleich darauf kommt der Befehl:

Bataillon! Ohne Tritt marsch!

inter einem Dorf machen wir an der Straße halt. Ununterbrochen marschieren jetzt Rolonnen an uns vor⸗ über. Geschůtze kommen mit hartem, metallenem Rasseln. Der Brieg rückt näher und näher. Wir warten auf Ein⸗ satzbefehle. Der Feind soll drüben mehrere Divisionen zusammengezogen haben, es wird mit einem Durch⸗ bruchsversuch gerechnet.

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