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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
117
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In zwei

achen. Er ıs Freude Unglau- ; Zweifel. ı konnte. 1. Lachte, cil es ihn m graute. lier stand einer UN- , Steinen sauberen ‚wei Ang- chter und Kanadier der Ein- en Mund Und das dabei sah as Lachen

nde nichts der hatt? Be; Daß ‚haft nicht Lacher. Du

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kennst keine Gesichter, hab ich dir doch gesagt. Der Junge zitterte. Und der Alte sagte noch ein- mal: ‚Und du kennst keine Gesichter, sag ich dir. Das ist alles.

Bill.Brook verstand nicht, was die beiden sagten. Aber er fühlte den Haß aus den Augen des Ein- beinigen. Und er sah, daß die Augen des Alten ihn baten, zu gehen. Er scheuerte seinen Fuß zärt- lich an dem Fell der Katze.Ja, sagte er,gute Nacht.Nacht, beeilte sich der Alte,Nacht. Bill Brook drehte sich um und ging, und er dachte: Es ist. gut, daß ich gegangen bin.

Als er wieder auf der Straße war, störten ihn ein

paar rote Flecke am Himmel. Die waren noch von der Sonne. Blutflecke, dachte er und machte lange energische Schritte der in Blut ersoffenen Sonne nach. Regelrechte rostige Blutflecke- unsympa- thisch, dachte er. Aber da war plötzlich der Nacht- wind. Und der kam ihm wohlwollend und kühl entgegen und war voll Weichheit, wie er leise von der Stadt herwehte. Weich war er und leise, wohl-. wollend und wohltuend wehte er dem Mann ins Gesicht. Kühl und kameradschaftlich wie ein alter Bekannter aus Kanada. Wind. Wind aus Hamburg. Wind aus Hopedale. Nachtwind. Weltwind. Kühl, leis und von der Stadt her. Weltnachtwind. Der Kanadier knöpfte weit sein Hemd auf. Wind, Nacht- wind, wehklagend, Wind aus Plattstadt, aus Flach- stadt, Wind aus der Totenstadt. Atem, Nachtatem

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