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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
111
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ment: Ich komme! Ich.komme mal eben runter. zu euch, wenn es recht ist.& Der Kanadier ließ das Brückengeländer los, flankte über eine flache Steinschuttmauer und rutschte bis zu.einem kleinen gelben Sandweg die Böschung hinunter. Dieser kleine gelbe Sandweg ringelte sich auf die paar Gartenhäuschen zu und da stan- den schon zwei Frauen und rieben mit den Händen an ihren Schürzen und sahen dem Fremdling gierig, neugierig, menschgierig, abwechselungsgierig ent- gegen. Und da hörte schon eine Gießkanne mitten im Zischen auf und ein Mädchen leckte erwartungs-_ i voll mit ihrer Zunge ihre Nasenspitze ab. Aber schlug er-die beiden Frauen und die Gießkanne und das k Brücken- Mädchen wurden enttäuscht. Der Fremde, dieses Neue, das Ereignis, kam nicht ganz hin bis zu ihnen. Sie machten lange Hälse, Frauen, Gießkanne und Mädchen, aber er kam nicht näher. Der Fremde blieb vorher stehen. Er blieb stehen, weil vor ihm, neben dem kleinen, gelben Sand- orächtii weg auf der Kaimauer zwei Männer und eine Katze %. saßen und angelten. Die Männer angelten mit Stöcken und Schnüren und Würmern. Die Katze mit den Augen. Und-da blieb der. Fremde stehen. Und die Frauen und die Gießkanne und das Mäd- - chen gingen wieder an die Arbeit, alssiedassahen. Die beiden Männer saßen auf der Kaimauer und ließen die Beine übers Wasser hängen. Drei Beine? Drei Beine. Der eine war alt und grau und ab-

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