Druckschrift 
Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
110
Einzelbild herunterladen

paar kleine bunte lebendige Gärten, Wäscheleinen und Rauchfähnchen sah. Junge auch! knirschte er zwischen seinen breiten weißen Zähnen. Denn da schrien Kinder, eine Frau sang, einige Männer schimpften auf die Spielkarten, eine Gießkanne

zischte, ein Dackel hustete. Junge auch, und die-

Unterhosen, die Strümpfe, die hellblauen, blaß- roten Büstenhalter auf der Wäscheleine wedelten und ruderten und winkten aufgeregt: He, Herr Feldwebel, kommen Sie getrost näher. Sie können ruhig mal rüberkommen,.Herr Feldwebel, wirk- lich, genieren Sie sich nicht. Kommen Sie nur.

Und BillBrook, der Mann aus Labrador, schlug er- leichtert mit-beiden Fäusten auf das Stück Brücken- geländer, das aus Versehen stehengeblieben war. Und er dachte glücklich: Sieh mal an! Diese klei- nen süßen Bretterbuden! Wie kleine appetitliche Paläste! Und aus den Fenstern und Dächern kom- men diese allerliebsten herrlichen gebogenen ver- drehten Ofenrohre. Und aüs diesen prächtigen pechschwarzen Rüsseln von Ofenrohren kommt so ein ganz blauer beweglicher krauser Rauch. Holzrauch, Pappenrauch, ‚Rauch von gestohlenen Planken und Zäunen. Richtiger lebendiger lebens- kräftiger unschuldig himmelblauer kräuslicher Rauch! EinenMoment, du verwegener alter Rauch, Moment, du alter hustender Dackel, Mo- ment, ihr bildschönen Büstenhalter, einen Mo-

) 110(

ment: Ich

euch, wer

Der Kana über eine zu. einem hinunter. sich auf d den schon an ihren S neugierig, gegen, im Zischei voll mit

die beide Mädchen

Neue, da ihnen, Sie

und Mäd

\ Der Frem

weil vor ‚weg aufd saßen un Stöcken\ Mit den; Und die]

chen Sing, Die beide ließen die

Drei Bei