Druckschrift 
Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
37
Einzelbild herunterladen

e? fing der huten,

sie doch. nd hat sıe also nichts icht sauber auber sein. Na ja, du Dann bleib

1, was?

Hals und|

>|d will Sie,

jpfe. Dann

Ite, 6 aber

aber nach

hab ihr den (ch hatte ja je hatte sie

Jh, er Jiebt je! Und er en schönen wieder hier

, Und mir | nicht mehr

Dann sahen sie beide vor sich aufs Wasser und ihre Beine hingen betrübt an der Kaimauer. Eine Barkasse schrie weißdampfend vorbei und die Wel- len kamen dick und schwatzhaft hinterher. Dann war es wieder still, nur die Stadt brauste eintönig zwischen Himmel und Erde und krähengesichtig, blauschwarz übertrauert, hockten die beiden Män- ner im Nachmittag. Als nach einer Stunde ein Stück rotes Papier mit den Wellen vorüber schau- kelte, ein lustiges rotes Papier auf den bleigrauen Wellen, da sagte Timm zu dem andern: Aber ich hatte ja nichts anderes. Nur den Schal.

Und der andere antwortete: Und der war so schön rot, du, weißt du noch, Timm? Junge, war.der rot. Ja, ja, brummte Timm verzagt, das war er. Und jetzt friert mich ganz elend am Hals, mein Lieber. Wieso, dachte der andere, er liebt sie doch und war eine ganze Stunde bet ihr. Jetzt will er nicht mal dafür frieren. Dann sagte er gähnend: Und das Nachtquartier ist auch Essig.

Lilo heißt sie, sagte Timm, und sie trägt gerne sei- dene Strümpfe. Aber die hab ich ja nicht.

Lilo? staunte der andere, schwindel doch nicht, sie heißt doch nicht Lilo, Mensch.

Natürlich heißt sie Lilo, antwortete Timm auf- gebracht. Meinst du, ich kann keine kennen, die Lilo heißt? Ich liebe sie sogar, sag ich dir.

Timm rutschte wütend von seinem Freund ab und

zog die Knie ans Kinn. Und seine langen Hände

y37.