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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
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Am nächsten Tag wußte ich es so einzurichten, daß die Reihe an mir vorbeiging und ich einen anderen Vordermann bekam. Ich verlor meinen Pantoffel, fischte ihn ganz umständlich und humpelte in den Lattenzaun zurück. Gott sei Dank! Vor mir ging die Sonne auf. Vielmehr- sie verdunkelte sich. Mein neuer Vordermann war so unverschämt lang, daß meine 1,80 m glatt in seinem Schatten ver- schwanden. Es gab also doch eine Vorsehung- man mußte ihr nur mit dem Pantoffel nachhelfen. Seine unmenschlich langen Gliedmaßen ruderten sinnlos durcheinander, und das Originelle war, er kam dabei sogar vorwärts, obgleich er sicher

keinerlei Übersicht über Beine und Arme hatte. Ich liebte ihn beinahe- ja, ich ‚betete, er möchte

nicht plötzlich tot umsinken wie die Perücke oder verrückt werden und anfangen, feige Verbeugun- gen zu machen. Ich betete für sein langes Leben und seine geistige Gesundheit. Ich fühlte mich in seinem Schatten so geborgen, daß meine Blicke länger als sonst die kleine Hundeblume umfingen, ohne daß ich Angst zu haben brauchte, mich zu verraten. Ich verzieh diesem himmlischen Vorder- mann sogar sein abscheulich näselndes Organ, oh, ich verkniff mir großzügig, ihm allerlei Spitz-

namen wie Oboe, Krake oder Gottesanbeterin zu.

verleihen. Ich sah nür noch meine Blume- und ließ "meinen Vordermann so lang und so blöde sein, wie er es wollte!

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