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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
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ihr kaum| ich mußte

wie er war als Standbild benutzen können mit der Aufschrift: LEtat cest moi. BD

Der Theologe(später erfuhr ich, daß er eigentlich Nerven au

allen Löche seine Verb

Schlosser war und bei Arbeiten an einer Kirche verunglückte- Gott nahm sich seiner an!) war so verrückt öder gerissen, daß er ihre Würde voll- TI Fest, Herr kommen respektierte. Was sag ich- respektierte? 43 Zunge trof Er pustete die Würde derblauen Uniformen auf zu keln anspa: einem Luftballon von ungeahnten Dimensionen, 1 suchung w von denen die Träger selbst keine Ahnung hatten. Staatsdenk Wenn sie auch über seine Blödheit lachen mußten, TE. ganz heimlich blähte doch ein gewisser Stolz ihre° Verbeugur Bäuche, daß sich die Lederkoppel spannten. Ber Wir kreist Immer wenn der Theologe einen der Wachthunde Hof, das w passierte, die breitbeinig stehend ihre Macht um 1 Uniformer Ausdruck brachten und, so oft es ging, bissig uf» PP loge mach, uns losfuhren- jedesmal machte er eine durchaus.'E vierzig Ve

chrlich wirkende. Verbeugung und sagte so innig- i 1 Undvierzis

höflich und gut gemeint: Gesegnetes Fest, Herr# Dieten, nic Wachtmeister!- daß kein Gott ihm hätte zürnen Ach das dr können- viel weniger die eitlen Luftballons in I dernde U; Uniform. Und dabei legte er seine Verbeugung so gewachsen bescheiden an, daß es immer aussah, als wiche er Ich kım; einer Ohrfeige aus. Die ganze Und nun hatte der Teufel diesen Komiker-Theo- R logen zu meinem Vordermann gemacht, und seine wie Binz Verrücktheit strahlte so stark aus und nahm mich

in Anspruch, daß ich meine neue kleine Geliebte,_ i meine Hundeblume, beinahe vergaß. Ich konnte

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