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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
20
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Leute das Wasser. Kopfüber würde er durch die Gefängnismanege hampeln, hielte womöglich die Wärter für bockende Esel, die er bis zum Wahn- sinn reizen würde, um dann mit gemachter Angst auf die Mauer zu springen. Von dort aus würde er dann seine Zunge wie einen Scheuerlappen gegen uns lüpfen und auf immer verschwinden. Es ist nicht auszudenken, was alles geschehen würde, wenn sich plötzlich jeder auf das besinnen würde, was er eigentlich ist.

Denke nicht, daß mein Haß auf meinen Vorder- mann, auf die Perücke, hohl und grundlos ist- oh, man kann in Situationen kommen, wo man so ven Haß überläuft und über die eigenen Grenzen hin- weggeschwemmt wird, daß man nachher kaum zu sich selbst zurückfindet- so hat einen der Haß verwüstet. E Ich weiß, es ist schwer, mir zuzuhören und mit mir zu fühlen. Du sollst-auch nicht zuhören, als wenn einer dir etwas von Gottfried Keller oder Dickens vorliest. Du sollst mit mir gehen, mitgehen in dem kleinen Kreis zwischen den unerbittlichen Mauern. Nicht in Gedanken neben mir- nein, körperlich hinter mir als mein Hintermann. Und dann wirst du sehen, wie schnell du mich hassen lernst. Denn wenn du mit uns(ich sage jetztuns, weil wir dieses eine alle gemeinsam haben) in unserm len- denlahmen Kreise wankst, dann bist du so leer von

Liebe, daß der Haß wie Sekt in dir aufschäumt.

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