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- die Perücke- eine milde, müde Stimme ohne jede Leidenschaft, so kraftlos wie seine milchigen Fin- ger. Sicher hatte er die vorstehenden Augen eines Kalbes und eine dicke, hängende Unterlippe, die dauernd Pralinen essen möchte. Es war die Maske eines Lebemannes, ohne Größe und mit dem Mut eines Papierhändlers, dessen Hebammenhände oft- mals den ganzen Tag nichts getan hatten, als sieb- zehn Pfennige für ein Schreibheft vom Ladentisch zu streicheln.
Nein, kein Wort mehr über die Perücke! Ich hasse sie wirklich so sehr, daß ich mich leicht in einen Wutausbruch hineinsteigern könnte, bei dem ich mich zu sehr entblößen würde. Genug. Schluß. Ich will nie wieder von ihr reden, nie!-
Aber wenn einer, den du gerne verschweigen möch- test, ständig mit eingeknickten Knien in der Me- lodie eines Melodramas vor dir hergeht, dann wirst du ihn nicht los. Wie ein Juckreiz im Rücken, wo du mit den Händen nicht ankommst, reizt er dich immer wieder, an ihn zu denken, ihn zu empfin- den, ihn zu hassen.
Ich glaube, ich muß die Perücke doch ermorden. Aber ich habe.Angst, der Tote würde mir einen greulichen Streich spielen. Er würde sich plötzlich mit ordinärem Lachen daran erinnern, daß er früher ja Zirkusclown war und sich aus seinem Blut hochwälzen. Vielleicht etwas’ verlegen, als hätte er das Blut nicht halten können wie andere
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