den Hundertdreiundzwanzigpfündigen.in ihren
hauchfeinen Seilen. Ich bedankte mich bei ihr, aber davon nahm sie überhaupt keine Notiz. So,.gewöhnte ich mich langsam an mich. Man mutet sich so leichtfertig andern Menschen zu, und dabei kann man sich kaum selbst ertragen. Ich fand mich aber allmählich doch ganz unterhaltsam und ver- gnüglich- ich machte Tag und Nacht die merk- würdigsten Entdeckungen an mir.\
Aber ich verlor in der langen Zeit den Zusammen- hang mit allem, mit‘ dem Leben, mit der Welt.
- Die Tage tropften schnell und regelmäßig von mir,
ab. Ich fühlte, wie ich: langsam leerlief von der wirklichen Welt und voll wurde von mir selbst. Ich fühlte, daß ich immer weiter wegging von die- ser Welt, die ich eben erst betreten hatte.
Die Wände waren so kalt und tot, daß ich krank
wurde vor Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Man schreit wohl ein paar Tage seine Not raus- aber wenn nichts antwortet, ermüdet man bald. Man schlägt wohl ein paar Stunden an Wand und Tür- aber wenn sie sich nicht auftun, sind die Fäuste bald wund, und der kleine Schmerz ist dann die einzige Lust in dieser Ode.
Es gibt doch, wohl nichts Endgültiges auf dieser
Welt. Denn die eingebildete Tür hatte sich auf- getan und viele andere dazu, und jede schubbste
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