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Erlebnisse und Bekenntnisse : ein Kapitel Lebenserinnerungen des früheren Herausgebers der Zeitschrift "Das Neue Reich" und "Schönere Zukunft" / Joseph Eberle
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\icht an- ‚der, Die lers reli- roße Be- pathisch. Artikel las Posi- gen, das jolischen ussolinis eundlich so stellt riftDer eit viele nicht zu eutschen sicht war er lange ı Plänen

und Polemik anderen Blättern und ziehen Sie sich soweit als möglich auf das Religiöse zurück, das ja derzeit noch geduldet ist. Es gibt kämpferische Landsknechte genug; bleiben Sie ruhiger Missionär!'' Das war in der Haupt- sache eine volle Billigung der bereits eingeschlagenen Taktik. Das war die Deckung derSchöneren Zukunft durch Persönlichkeiten, die für ein katholisches Organ maßgebend sein müssen. So haben denn auch bis zuletzt einzelne Hochwürdigste Bischöfe an derSchöneren Zu- kunft mitgearbeitet.

Aber waren denn die H. H. Bischöfe, deren eigenes Ver- halten, je länger je mehr vorwiegend auf positive Auf- klärung, auf positive Beleuchtung und Sicherung des Glau- bensguts gesammelt war, im Recht? Besteht hier nicht ein großes Problem? Gewiß, auch die Bischöfe der Ur- kirche stellten sich gegenüber den Nero und Diokletian auf positives Arbeiten und Durchhalten, auf ruhiges Pastorieren ein. Aber ist von Angehörigen der großen Weltkirche, die auf beinahe 2000 Jahre Weltmission und Welterneuerungsarbeit zurückblickt und Hunderte von Millionen Bekenner umfaßt, nicht etwas anderes zu er- warten, als von den Minderheiten des Anfangs, die natür- lich den Cäsaren nicht Krieg ansagen konnten? Zeigen nicht bereits die Bischöfe Ambrosius von Mailand und Hilarius von Poitiers, vollends die Päpste Gregor VII., Innozenz III. und Bonifaz VIII. im Mittelalter, die Päpste Pius VII. und Pius IX. und ihre Bischöfe in der Neuzeit gegen Abenteurer und Sünder in der Staatsführung eine ausgesprochen polemische Haltung? Arbeiten sie nicht mit Angriffen, Bannsprüchen, öffentlichen Verboten, Ab- setzungen?

Ich glaube, man muß das Endurteil der Geschichte bzw. dem Weltenrichter überlassen. Aber soviel kann wohl gesagt werden: Es gibt Zeiten des lauten Protestierens und Zeiten der ruhigen Arbeit und des Duldens. Auch im Leben Christi zeigt sich beides: Durch fast drei Jahre ist er Prediger und Kämpfer zum Schluß begnügt er sich mit rein positiven Äußerungen und mit Leiden. Er spricht keine öffentlichen Verdikte gegen Pilatus, Herodes und

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