Druckschrift 
Erlebnisse und Bekenntnisse : ein Kapitel Lebenserinnerungen des früheren Herausgebers der Zeitschrift "Das Neue Reich" und "Schönere Zukunft" / Joseph Eberle
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen

unterstützt, was in der Heimat gehemmt wurde. Nicht an- und Pole u ders war die Haltung der Katholiken anderer Länder. Die als mögl | Spanier hatten unter der Linksdemokratie besonders reli- geduldet I)| giös sehr gelitten; nun war ihnen Hitler, der große Be- bleiben | kämpfer dieser Linksdemokratie, geradezu sympathisch. sache ei } In Nordamerika lehnten irische Kirchenblätter Artikel Taktik. I über den Kulturkampf in Deutschland direkt ab; das Posi- durch Pe F tive in der Arbeit Hitlers schien ihnen zu überwiegen, das maßgebe: Negative nur etwas Vorübergehendes. Im katholischen einzelne Italien war es nicht anders. So wie die Arbeit Mussolinis kunft m im ersten Jahrzehnt seiner Herrschaft vor allem freundlich Aber wa gewertet wurde, so auch die Hitlers. Hitler hatte, so stellt halten, je Friedrich Muckermann S.J.(in seiner SchriftDer klärung, Deutsche Weg, 1945) fest, in der Welt lange Zeit viele bensguts Freunde. Nur deshalb sei es vermutlich auch nicht zu ein groß, I einem die angesehensten Namen umfassenden deutschen kirche st N Auslandskomitee gegen Hitler gekommen.Vielleicht war auf posii das unmöglich in einer Welt, in der doch Hitler lange Pastorier: weithin bewundert und in seinen gigantischen Plänen Weltkire unterstützt wurde. Welterne | Millioner i z= Warten. a

Die Haltung der H. H. Bischöfe lich de Licht n Bei solcher Gegensätzlichkeit der Auffassungen und; kr

| Forderungen wollte ich die Verantwortung und die ver- a breitetste katholische Gebildetenzeitschrift zu führen, war Bus u schwere Verantwortung! nicht mehr allein tragen. Ich gegen N

legte eines Tages durch Mittelsmänner die Frage der Ausgeg rechten Redaktionsführung derSchöneren Zukunft it Rn einer Reihe H. H. Bischöfe in Österreich und Deutschland TR vor, verständigte sie über die immer schwieriger werdende Ich ger Lage und erbat Wegweisung. Die Antwort war fast ein-| im gla stimmig die:Suchen Sie Ihre Zeitschrift solange als Gesa We möglich als Aufklärungs- und Ermutigungsorgan der. a. deutschsprachigen Katholiken aller Länder zu erhalten! ek Ihr Blatt ist umso notwendiger, je mehr die Zahl der: a 2 katholischen Presseorgane schrumpft. Natürlich braucht ö 1er er es da viel Vorsicht und Geduld. Uberlassen Sie die Politik ku Oi Öff

26