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Erlebnisse und Bekenntnisse : ein Kapitel Lebenserinnerungen des früheren Herausgebers der Zeitschrift "Das Neue Reich" und "Schönere Zukunft" / Joseph Eberle
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auch nicht mit solchen am Rand, dienen mußte. Die bis- herigen Politika in derSchöneren Zukunft waren übri- gens einwandfrei. Es war für in Deutschland zur Verbrei- tung bestimmte Blätter eine die deutschen Belange för- dernde Haltung vorgeschrieben. Eine solche Haltung war möglich, berechtigt, wenn nur eine unbedingte Unter- scheidung zwischen dem deutschen Volk als solchem und der Nationalsozialistischen Partei gemacht wurde. Ich be- tätigte die Haltung vor allem so, daß ich, wie ich es schon vor der Zeit des Nationalsozialismus in meinen Büchern getan hatte, immer wieder auf auch von Politikern und Geistesmännern der Entente selbst(Keynes, Gardiner, Herron, Morel, Bruce, Borah, Louis Botha, Brailsford, Frel- linghuysen, Nitti, Malone usw.) festgestellte Härten der Friedensbestimmungen von 1919 und ihre notwendige Er- leichterung hinwies; daß ich im Interesse der Mehrung des Lebensraumes für das eingeengte deutsche Volk für die Rückgabe der Kolonien plädieren ließ, daß ich im Sinne der christlichsozialen Überlieferung die Judenfrage behandelte, daß ich unter Reformforderungen die Aus- wüchse des Plutokratismus und Parlamentswesens in der Welt geißelte. Das schien zwar manchen als Anbiederung an den Nationalsozialismus. Aber wenn zweidasselbe tun, ist es nicht dasselbe. DieSchönere Zukunft behan- delte die Themate in keiner Weise nach Maßgabe der Naziideologie, sondern nach den Grundsätzen des Christen- tums, nach Maßgabe politisch-sozialer Ideen des christ- lichen Mittelalters und der Romantik. Soweit der National- sozialismus selbst in Frage gestanden hatte, anerkannte ich, was sich im Ganzen der Bewegung bzw. bei einzelnen Regierungsmaßnahmen an Positivem fand; auch Männer wie Kardinal Baudrillart, F.W.Foerster, de Reynold fan- den manches Positive; seinem Negativen aber setzte ich, in den ersten Jahren mit, später notgedrungen ohne polemische Bezugnahme mit starkem Nachdruck die christlichen Ideen und Forderungen entgegen!

Das publizistische Arbeiten unter dem Nationalsozialis- mus war Kriegsarbeit. Es gibt kein Kriegführen ohne Listen, Tarnungen, gelegentliche Rückzüge und Schein-

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