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Gefangenschaftsbriefe / Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) ; eingeleitet und herausgegeben von Dr. Matthias Laros
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auf die Inquisition hinzufügte... Ja, dieser ein- gefleischte Militarist des 16. Jahrhunderts besteht durchaus schon auf der hohen Gleichnisartigkeit eines straffen und zuchivollen Lebens mit dem Soldatenleben, denn er behauptet, daß ein tüch- tiger Gelehrter auch ein tüchtiger Soldat auf seine Weise sei. So militaristisch war er. Und als Soldat erfuhr er das größte Erlebnis seines Lebens, er kämpfte mit in der Völkerschlacht bei Lepanto, kämpfte dort trotz heftigen Fiebers auf schwieri- sem Posten mit Todesverachtung und Heldenmut, erhielt einen Brustschuß und einen Armschuß und verlor in der Folge die linke Hand. Darauf hat er sich Zeit seines Lebens nicht wenig zugute ge- tan. Gern rühmte er sich seiner Wunde,die er bei der ruhmvollsten Gelegenheit empfangen, welche vergangene und gegenwärtige Zeiten gese- hen, und(die auch in Zukunft nicht ihresgleichen finden werde...Die Narben, schreibt er,die der Soldat im Angesicht und auf der Brust trägt, sind Sterne, die den andern Weg zum Himmel der Ehre zeigen. Ja, er blieb mit seiner rechten Hand auch weiterhin Soldat und focht hier und dort, bis er das größte Unglück hatte, das man damals haben konnte, er geriet in algerische Gefangen- schaft, das heißt in Sklaverei, und blieb es fünf Jahre lang. Diese fünf Jahre waren die Hölle. Er litt Furchtbares. Sein reger Geist sann auf Flucht, wieder und wieder vergebens, bis er nach fünf un- erhört qualvollen Jahren durch den hochverdien- ten Orden der Trinitarier losgekauft wurde. Er

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