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straße, in den salvischen Sümpfen, wo die Söhne des hl. Bernhard sein Andenken besonders pflegen. 222 Ein änderer geistiger Typ ist der Spanier Johannes vom Kreuz, dessen Lebenswerk ebenfalls einer finsteren Gefängniszelle entstammt: Eine beschau- lich-mystische Natur, zugleich von scharfer, logi- scher Klarheit, ein still singender Dichter, der in sich die Stimmen aller Liebe hörte, und zugleich ein Mann durchgreifender praktischer Lebens- reform, der sein ganzes Vaterland umspannte- {as Spanien des 16. Jahrhunderts, in dem politi- sche Großmacht und unerhörter Reichtum eine hohe gesellschaftliche Kultur und ein starkes gei- stiges Leben, aber auch einen erschreckenden Lu- xus und eine ebenso große Lockerung der Sitten gebracht hatten. Nur auf diesem Hintergrunde ist Johannes zu verstehen. Neben IznatiusvonLoyola und Teresa von Avila die stärkste Gegenkraft, die das grand sieele der Spanier zum Jahrhundert der großen Reform gemacht und das ganze Abendland nach und nach erfaßt hat. Geboren 1543 in Toledo, trat er mit zwanzig Jahren in den Karmeliter-
orden ein, der in den Kreuzzügen am Berge Kar-_
mel gegründet worden war und durch seine Strenge Jahrhunderte lang die radikalen Christen angezogen hatte, die der Gefahr der Weltförmig- keit das Ideal des Kreuzes und der Weltüberwin- dung entgegensetzten. Aber im 14. und 15. Jahr- hundert war er von seiner Urgestalt abgewichen und hatte die Härte der Lebensweise durch immer
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