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Ihm muß er noch ein Abschiedswort schreiben. Das befeuert ihn wieder. Vielleicht darf er ihn noch einmal sehen. Er lädt ihn ein:„Beeile Dich, daß Du noch vor dem Winter zu mir kommst! Ichsehne mich danach, Dich zu sehen, eingedenk Deiner Tränen, auf daß ich mit Freude erfüllt werde.“ Kann er nicht kommen oder kommt er zu spät- in Gottes Namen! Dann soll der Brief sein Testa- ment sein, die letzten Weisungen für treue Er- füllung seiner Ämter. Und er muß ihn damit trö- sten, daß er bis zum Letzten stark geblieben ist, auf daß er es selber auch bleiben möge:„Ich.dulde Leiden, ja Fesseln wie ein Verbrecher; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.... Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und ich bin gewiß, daß Er imstande ist, mein Ihm anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren... Ich bin schon daran, geopfert zu werden, und die Zeit meiner Auflösung ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Nunmehr ist mir die Krone der Gerechtigkeit hinterlegt, die mir an jenem Tage der Herr, der gerechte Richter, ver- leihen wird; und nicht nur mir, sondern allen denen, die seine Ankunft geliebt haben.‘
Während er daran überlegt und schreibt, wird er zur ersten Verhandlung in einer der großen Ge- richtshallen auf dem Forum geführt. Kein Rechts- beistand, kein Entlastungszeuge. Alle haben sich
zurückgezogen, die etwas sagen könnten. Aber er
verteidigt sich glänzend, und man hört ihn an.
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