Endlich, im Sommer 63, ist die Gerichtsverhand- lung und endet mit Freispruch. Paulus kann nun wieder hinaus an die Arbeit in der großen Welt. Er muß wieder zu seinen Gemeinden in Griechen- land, Mazedonien, Kleinasien, auf den Inseln, um nach dem Rechten zu sehen, Gefahren abzuwen- den und neue Brüder zu gewinnen. Vier Jahre lang tut er das. Dann aber drängt es ihn erneut nach Rom, dem Zentrum der Welt, und darüber hinaus nach Spanien, bis an die Grenze. Im Früh- jahr 67 macht er sich auf den Weg. In einer Her- berge in der 11. Region findet er Wohnung und predigt in einem leerstehenden Magazin in der Nähe der Porta Ostiensis vor Kleinhändlern, Schif- fern, Gerbern, Gemüsehändlern und auch Solda- ten. Nun wird das ihm zum Verhängnis. Der Kai- ser Nero hatte= den Spaß erlaubt, von der Höhe seines Palastes aus die dicht bevölkerten Wohnviertel Ro ee en zu sehen, und um vor der wütenden Volksmenge den Verdacht.der Brand- stiftung von sich abzulenken, suchte er eine ver- rufeng orientalische Sekte. Die Juden, die unter Claudius schon einmal Rom hatten verlassen müs- sen und bei der antisemitischen Einstellung des Volkes zuerst in Betracht kamen, wiesen auf die Christen als die Schuldigen hin, und einflußreiche Persönlichkeiten in der Umgebung des Kaisers be- stärkten ihn nach dieser Richtung. Damit war der Anstoß zur ersten Christenverfolgung gegeben, die mit Unterbrechungen fast 300 Jahre dauern sollte.
Überall waren die Soldaten gegen hohe Belohnung
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