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eines Tages bei dem Gefangenen in Rom herein. Paulus sieht sofort: Der Fall ist ernst. Nach römi- schem Recht ist Onesimus dem Tode verfallen. In christlicher Sicht aber ist Sklaverei elementares Unrecht. Alle Menschen sind Knechte Gottes, und keiner ist bloßes Sacheigentum des andern. Eine grundsätzliche Klärung der Frage ist noch nicht
‚nöglich, weil die zeitgeschichtliche Begriffsbildung
noch nicht reif ist. Es muß also eine persönliche Vermittlung gesucht werden, und Paulus findet sie im Verhältnis zu Christus. Er schreibt also an Philemon: Wir alle sind durch die Taufe Glieder am Leibe Christi. Also ist Onesimus Dein Bru- der. Civilrschtlich hat er Dir Unrecht getan; aber sein Fehler ist der Anstoß zu seiner Bekehrung geworden, und so ist Dein vorläufiger Schaden zum tieferen Gewinn geworden. DeinSklave ist Dir entlaufen, aber ein Bruder kommt zu Dir zurück, um immer bei Dir zu bleiben. Und bedenke unser Verhältnis! Ich bin Dir Vater geworden und stehe,
kaufmännisch betrachtet, zu Dir in einer Art Teil-
haberschaft. Wenn Du mich als Teilhaber betrach- test, so nimm ihn auf wie mich selbst. Ist er Dir etwas schuldig, so schreibe es auf mein Konto. Ich, Paulus, stelle Dir hiermit eigenhändig den Schuldschein aus. Ich werde es bezahlen. Fast hätte ich gesagt: Setze es Dir auf die Rechnung, denn Du bist mir noch mehr schuldig, nämlich Dich selber. Ja, Bruder, ich möchte von Dir Nutzen haben im Herrn: Erquicke mein Herz in Christo.
(12-20).
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