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Gefangenschaftsbriefe / Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) ; eingeleitet und herausgegeben von Dr. Matthias Laros
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immer mehr wächst. Und in der Nacht von Sams- tag auf Sonntag feiert Paulus mit den Freunden die hl. Geheimnisse, wie einst der Herr vor sei- nem Hinscheiden, und das erneuert ihn stets bis in die Tiefen der Seele.- Immer wieder kommen Botschafter ausden hellenistischen Gemeinden, die er gegründet, die seinen Rat und seine Hilfe er- bitten und ihm auch etwas Gutes tun wollen. Das regt ihn an, ihnen mit ausführlichen Sendschrei- ben zu antworten, und so beginnt in der erzwun- genen Ruhe der römischen Gefangenschaft eine fruchtbare schriftstellerische Tätigkeit, in der er, nach Thomas von Aquin, vor allem die Probleme der Kirche und ihrer hierarchischen Ordnung be- handelt, nachdem er in den früheren Briefen mehr das Erlösungswerk Christi an sich und in der Ein- zelseele dargelegt hatte. Im Epheserbrief singt er das Preislied auf die Einheit der Kirche:Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. (4,6).- Den Kelossern im fernen Lykostal kündet er die Hoheit Christi:Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der Schöp- fung, denn in Ihm ist alles geschaffen im Himmel und auf Erden... alles ist durch Ihn und auf Ihn hin erschaffen... Er ist das Haupt des Leibes, der Kirche... Es hat Gott gefallen, durch Ihn alles mit sich zu versöhnen, indem Er Frieden stiftete, durch das Blut Seines Kreuzes- alles, was auf Erden und im Himmel ist... Und nun freue ich mich der Leiden für euch und will an meinem

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