Die Jahre gingen und in Not schritt ich allein den Weg dahin.
Das Leid der Welt— mein Leid es war. Ach, was war aller Wege Sinn—!
Der Weg versank. Es trieb ein Krieg
auf anderen Wegen mich voran, Steinstraßen, lärmschwer, panzerfest, — und ich darauf ein stummer Mann...
Fern lag der Weg von diesem Zug. Doch nicht so fern wie ich gedacht_ Jüngst zogs mich wieder zu ihm hin.
— Was hat der Krieg aus ihm gemacht, aus meinem Weg! In seinem Schoß
— da Grab an Grab, den Helm aus Stahl aufs Kreuz gestülpt; der Hügel sind, dünkt mich, Millionen an der Zahl.
Bis hierher hat der Krieg sein Heer geführt, bis in der Heimat Herz,
bis in des Weges Schoß. Es starb der Weg daran. Dies ist ein Schmerz, ein stiller Schmerz für mich. Mein Weg aus Kindheit, Jugend, Not und Leid ist nun ein Grab, drin selbst er ruht am Waldrand— und in Ewigkeit...


