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Die Gitterharfe : Gedichte 1933 - 1945 / Hans Lorbeer
Entstehung
Seite
99
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Genug, du magst mich nehmen, großes Ahnen, wie ich dich nehme, immer ist es gut.

Wir Menschen tragen unsere Kämpferfahnen und einen erderstandenen Lebensmut.

Und wenn es wahr ist, daß du unser Sein

mit starken Vaterhänden vorwärtsleitest

liegt auch auf mir der göttlich reine Schein, den du in Land und Leben reich verbreitest.

In jeder Frucht, in Blume, Baum und Stein erkenne ich mein Spiegelbild; ich lausche

auf jeden Laut, auch in mich selbst hinein,

und höre, daß ich wie die Wälder rausche.

So bin ich eine große Welt im Kleinen

und auch mein eigner Gott! Ich glaube fest,

daß wenn du lebst du gnädig auch in meinen Weltweiten als ein Gast dich niederläßt!