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Das ABC der Küche : von Hedwig Heyl geb. Crüsemann
Entstehung
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Der Mensch hat je nach seinem Alter, seiner Beschäftigung, seiner körperlichen Anlage und dem Klima verschiedenartige Nahrungsbedürf- nisse. Tabelle B. giebt ein Bild derselben nach Forschungen verschie- dener Gelehrter, die ungefähr auf die angegebenen Zahlen geführt haben.

B. Zusammensetzung der Kost des Menschen, nach Pettenkofer Voit und Förster.

Es verzehrt täglich: Eiweiſs Fett Kohlehydrate

(g= Gramm) g g g Ein Kind von 5 Monaten 1 21,3 13,4 98,2 Ein Kind von 18 Monaten....... 36,0 27,0 151,0 Ein Kind von 5 15 Jahren... 78,0 38,5 281,0 Bin Arbeiter oder Soldat........ 118,0 56,0 500,0 Ein junger Arzt........ 127,0 89,0 362,0 Dienstmann, 36 Jahr...... 133,0 95,0 422,0 Arbeiterfrau in ärmlichen Verhältnissen,

30 Jau...........66,0 23,0 340,0 Frau, wohlhabend.......... 70,0 100,0 190,0 Alto Wrau, 60 Jahr.......... 80,0 50,0 265,0 Stillende Frau, 25 Jahr......... 250,0 220,0 530,0 Gelehrter bei geringer Muskelleistung... 100,0 100,0 240,0 Mönch, Trappist.... 68,0 11,0 469,0 Tin alter Mann......... 116,0 68,0 345,0

Die tägliche Kost für den mittleren Arbeiter würde sich

also fol- gendermafsen zusammensetzen:

212 g Fleisch= 230 vom Schlächter= 42 g Eiweiſs, 21 g Fett, g Stärke 357 Woftt 35 ,,. 76 Eiweils in Gemüsen..== 76. 500 Stärke in Zuspeisen u. Gemüse= 500

118 g Eiweiſs, 56 g Fett, 500 g Stärke.

Mit den angeführten Nahrungsmitteln haben wir aber keine Nahrung, wie sie dem Menschen zuträglich ist, und um dieselbe dem Körperbedürfnis anpassen zu können, betrachten wir zuvörderst den Verdauungsprozefs, der den UÜbergang der Nahrungsstoffe in das Blut und demnächst in alle übrigen Teile des Körpers vermittelt.

Die wichtigsten Vorgänge bei der Verd im Magen und im Dünndarm ab.

Im Munde wird die Nahrung durch die Zähne mechanisch zer- kleinert, mit dem Speichel, der Absonderung der Mundspeicheldrüsen, vermischt, wodurch eine Umwandlung der stärkemehlhaltigen Nahrung in Stärkegummi oder Dextrin und Zucker vorbereitet und eine Erhöhung des Geschmackes durch die Lösung im Speichel bewirkt wird.

Durch die schlüpfrige Speiseröhre wird der so mit Speichel ver- mischte Bissen in den Magen geführt.

immer noch-

auung spielen sich im Munde,

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