Einleitung.
auf die Aufbewahrung der eingekauften Artikel gehörige Sorgfalt und Umſicht verwendet und beſonders darauf ge⸗ ſehen werden, daß alles gut aufbewahrt und immer das Ältere vor dem Neueren hergenommen werde.
Sehr weſentlich iſt es auch, daß die Speiſen immer zu rechter Zeit aufs Feuer kommen, es iſt hierüber mit Auf⸗ merkſamkeit zu wachen. Auch die Größe der Geſchirre im Verhältnis der zu bereitenden Portion darf man nicht außer Acht laſſen.
Ferner iſt es ratſam, ſich daran zu gewöhnen, von einzelnen Zuthaten, wie von Salz, Pfeffer, Eſſig, Zucker u. dgl. anfänglich nicht zu viel an die Speiſen zu geben, denn nachträglich kann man in den meiſten Fällen noch recht gut zugeben, während das Zuviel ſich gewöhnlich nicht ſo leicht wieder verbeſſern läßt.
Eine Hauptregel iſt es endlich, daß, bevor man mit der Bereitung einer Speiſe beginnt, man die benötigten Ingredienzen, Geſchirre ꝛc., zur Stelle geſchafft hat, nicht aber, daß man erſt mit dem Herbeiholen beginnt, wenn man ſchon mit dem Kochen ſelbſt beſchäftigt iſt. Um dies mög⸗ lichſt zu erleichtern, iſt denjenigen Rezepten, zu welchen eine größere Anzahl von Ingredienzen gehört, die Angabe des „Bedarfs“ beſonders beigefügt. Es iſt dies eine Einrichtung, die ſich unſeres Wiſſens noch in keinem Kochbuche vorfindet, die ſich aber gewiß als höchſt praktiſch bewähren wird.


