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Die gute Küche : theoretisch-praktische Anweisung in der feinen und einfachen Kochkunst /Ottilie Ebmeyer, verw. Frau Regierungsrat
Entstehung
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616 XXII. Von verſchiedenen warmen und kalten Getränken.

Flaſche Moſelwein übergoſſen, mehrere Stunden feſt zugedeckt kalt hin⸗ geſtellt. Nach dieſer Zeit gießt man den übrigen Wein(auf eine mittel⸗ große Ananas 1213 Flaſchen Rhein⸗ oder Moſelwein) dazu, gibt auch nach Geſchmack in Wein oder Waſſer aufgelöſten Zucker(ſiehe vorige Nr.) hinein, rührt das Ganze mit einem Löffel durch und ſtellt es zugedeckt kalt, am liebſten auf Eis. Nach einigen Stunden, während welcher Zeit man ſie mal mit dem Löffel rührt, iſt die Bowle zum Trinken gut, und es erhöht den Wohlgeſchmack, wenn man im letzten Augenblick, ehe ſie ſervirt wird, eine Flaſche Champagner daran gießt; wo einfachere Verhältniſſe herrſchen, gießt man Selterwaſſer hinein.

Auf jede Flaſche Wein rechnet man gewöhnlich 80 100 Gr. Zucker, jedenfalls, obgleich alle Obſtbowlen hinreichend ſüß ſein müſſen, gebe man von vorn herein nicht zuviel Zucker daran, weil das Ganze während des Stehens noch nachſüßt, und man kurz vor dem Trinken, nachdem man nochmals gekoſtet hat, durch aufgelöſten Zucker den etwa fehlenden leicht erſetzen kann. Es läßt ſich dieſe Bowle auch von ein⸗ gemachter Ananas(die nach Appertſcher Methode eingemachten eignen ſich hierzu am beſten und nächſtdem die Ananaskonfitüre) bereiten, man gebraucht dann ſelbſtverſtändlich weniger Zucker, und die Ananas, welche mit ihrem ganzen Safte genommen wird, kann gleich mit dem vollen Quantum Wein und Zucker angeſetzt und nach 23 Stunden getrunken werden.

28. Pfirſich⸗ und Erdbeerbowle. Dieſe werden beide ebenſo, wie im Vorhergehenden die Ananasbowle gemacht. Die Pfirſiche werden vor dem Anſetzen geſchält und der Länge nach in 68 Teile geteilt, während die Erdbeeren(Walderdbeeren) verleſen, ſehr raſch abgewaſchen und auf einem Siebe abgetropft ſein müſſen, ehe ſie mit dem Weine vereinigt werden.

29. Hippocras. Sehr aromatiſch ſchmeckende Apfel ſchneidet man in blattdünne Scheibchen, gibt nach Geſchmack einige Stückchen Zimmet, die ſehr fein abgeſchälte Schale von Zitrone und Orange, nebſt dem ausgedrückten Saft dieſer Früchte, und wenn man will, noch andere Gewürze dazu, um nun 1 ev. 2 Flaſchen leichten Moſelwein darüber zu gießen und das Ganze feſt zugedeckt 10 12 Stunden ziehen zu laſſen. Nach dieſer Zeit läßt man die Flüſſigkeit durch ein ſehr ſauberes Haarſieb in eine Bowle ablaufen und thut dann den übrigen Wein und aufgelöſten Zucker nach Geſchmack dazu.

30. Biſchof. 23 bittere grüne Pomeranzen ſchält man, ſo dünn als nur irgend möglich iſt, ab, thut die Schalen in eine kleine Terrine, übergießt ſie mit einer Flaſche Rotwein und läßt ſie mehrere

Stunden ein Sieb haben w Nr. 26) meranze

31. hierzu, Rezepte wie der blick vor leicht röt

32. Waſſer! wird 1 ähnlichen gen nebi zugedeckt Ganze d dazu un Stunde, von 6 ſe einer D ſchäumig weißliche Schlagen gezeichne gefüllt

33. Bereitun guter, u Glaspok