788 Kurze Winte über das Serviettenfalten.
Figur 63.
Figur 62.
Brief ſchließen wollte. Man ſtellt jetzt die Figur auf einen Teller und hat Figur 63.
5. Fächer. Bei der Herſtellung dieſer wenig mühſamen Form iſt die peinlichſte Genauigkeit beim Herſtellen der Fächerfalten zu beobachten. Man legt die etwas ſteifer als ſonſt geſtärkte Serviette glatt auf dem Tiſch aus⸗ einander und faltet ſie von unten nach oben ſo zuſammen, daß der untere
Rand eine Handbreit vom oberen zurückliegt(Figur 64). Die auf der ———— Abbildung mit a a bezeich⸗
naeten Ecken werden danach 25— auf die b b genannten — Ecken gelegt und die Ser⸗ 5 5viette dann umgedreht, ſo 3 daß man eine der ſchmalen
Seiten nach ſich zugerichtet
hat. Von hier aus werden zwei fingerbreite Fächer⸗
Äe falten— beide Falten ieiie e MDDoä4ME’) müſſen genau dieſelbe Figur 64. Breite haben, jede recht
feſt geſtrichen, und wo mehrere Lagen aufeinander liegen, feſtgeklopft werden— gleichmäßig ge⸗ brochen. Man hält beim Aufſtellen den oben in Falten liegenden Fächer unten ſo zuſammen, daß ein Stück unter⸗ halb der Hand hervorſteht. Dies Stück urh zieht man von der mittelſten Falte aus X₰ 1 nach beiden Seiten auseinander und drückt es feſt auf den Teller. Der obere Fächer fällt beim Loslaſſen von ſelber auseinander Die ganze Figur hat das Ausſehen von Abbildung 65. 6. Schwan. Man legt zwei gegen⸗ überliegende Ecken einer quadratiſchen Ser⸗— viette recht genau zuſammen, ſo daß die Figur 65.


