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Kleines Kochbuch für die einfache bürgerliche Küche / Löffler, Bechtel ; herausgegeben von Eugen Bechtel
Entstehung
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Die Zeit der wichtigſten Lebensmittel.

kochen ſuchen, was gerade am beſten und dabei meiſt auch am billigſten iſt.

In den Monaten Jannar, Februar, März, April iſt infolge der durchaus trockenen Fütterung die Butter und Milch am ſchlechteſten.

Die Monate April, Mai, Juni, Juli haben das beſte Rind fleiſch.

Die Monate Sept., Oktober, November, Dezember, Jannar das beſte Wildbret und das beſte Federvieh, ſowie die beſten Fiſche

Die Monate Dezember und Januar das beſte Bankfleiſch

Die Monate Juli und Anguſt die beſten Krebſe

Vom Februar bis Mai hat mian die beſten Eier.

Im Januar iſt Sauerkraut am beſten, auch werden Fiſche, Wildbret, friſche Auſtern geſpeiſt. Lammfleiſch iſt von jetzt bis Mai gut.

Im Februar ſind Fiſche ſehr gut, während Haſen nicht mehr eßbar ſind.

Im März gibt es junge Tauben und friſche Eier, ſowie Brunnenkreſſe und Ackerſalat.

Der April bringt die erſten Spargeln und Hopfen als Ge

müſe; auch Lattich und Gartenkreſſe ſind zu haben, weshalb mit den Wintergemüſen aufzuräumen iſt; dasſelbe gilt auch vom Rauch⸗ und Pökelfleiſch.

Der Mai bringt die zarteſten Gartengewächſe und junge

Hahnen, wogegen die Fiſche weniger gut und teilweiſe ganz un brauchhar ſind. Hammelfleiſch fängt an, wieder gut zu werden

Alle Vorräte vom Winter ſind zu lüften und zu ſonnen, nament lich diejenigen, welche anzugehen drohen.

Für den Juni gilt das im Mai Geſagte; auch bringt er weitere Gemüſe, reife Kirſchen uſw. Auch Frühkartoffeln gibt es hin und wieder.

Im Juli werden junge Gänſe und Enten gut. Kleine Gurken, Bohnen und rote Rüben werden eingemacht; je kleiner die erſteren ſind, um ſo beſſer werden ſie.

Im Auguſt muß ſich die Köchin rühren, denn ſchon hat ſie für den Winter zu ſorgen, indem verſchiedene Beeren und Obſt arten eingemacht, beziehungsweiſe der Saft davon eingekocht wird. Auch Eier muß man zum Aufbewahren kaufen und darf man dazu

keine wählen, die einen Sprung haben oder ſolche, die, wenn man ſie gegen ein Licht hält, im Innern einen kleinen dunkeln Flech zeigen. Es gibt Kohl zu bayriſchem Kraut, friſche Heringe und

noch vieles, mit dem ſich die Köchin helfen kann, um ihren Tiſch zu billigem Preiſe gut zu beſetzen. Im September gibt es wildes Geflügel, junge welſche Hühner