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eine vortreffliche Sauce; er giebt auch dem Senf einen angenehmen Geſchmack und ein Theelöffel voll in einem Glaſe Puinſch, erhöht den Wohlgeſchmack dieſes Getränks edeutend.
No. 111. Eingemachte Früchte vor dem Schimmlichwerden zu bewahren.
Man beſtreuet die mit Zucker eingemachten Früchte oberher † Zoll dick mit fein geſiebtem Zucker und bindet die Gläſer wieder zu.
No112. Dragon oder Bohnenkölle zu trocknen.
Man ſchneidet den Dragon ehe er blühet ab, ſtreift die Blätter von den Stielen, wäſcht ſolche und trocknet ſie auf einer Serviette ausgebreitet ſchnell in der Sonne. Man bewahrt ſolche in Bouteillen.
No 113. Peterſilie einzumachen. Gut gereinigte Peterſilie wird gewaſchen, gut ge⸗ trocknet und dann gehackt. Man mengt ſolche nun mit
etwas Salz durch einander und bewahrt ſolche in einem Glaſe auf.
Neo 114. Pflaumen und Zwetſchen 3 bis 4 Monate lang friſch zu erhalten.
Man pflückt die reifen Früchte, bevor ſie ſich vom Stiele löſen, mit ihren Stielen an einem trocknen Tage ab, legt ſie in einer luftigen Kammer ganz dünn aus einander und läßt ſie hier 2 bis 3 Tage ausdunſten. Schichtweiſe packt man ſie nun zwiſchen Weitzenmehl in ein Fäßchen, jedoch ſo, daß eine die andere nicht berührt, und jede Frucht ganz mit Mehl umgeben iſt. Sind die Gefäße angefüllt, ſo verdeckt man ſie gut, um den Zutritt der Luft zu verhindern und ſetzt ſie dann in eine trockene kühle Kammer. Sollen nun die Früchte zur Tafel ge⸗ bracht werden, ſo wiſcht man das Mehl rein davon ab, legt ſie in ein Sieb und hält dieſes über den Dampf von kochendem Waſſer, jedoch in ſolcher Entfernung, daß die Früchte nur wenig vom Dampfe berührt werden. Da⸗ durch erhalten ſie nicht nur ihre Güte, ſondern auch ihre vorige Schönheit wieder.


