dann Zeit dläßt wird einige das weich damit enden
Zaſſer dieſes läßt gaſſer dar⸗ gießt Eſſig rtier, beer⸗ n die chen.
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und eine halbe Hand voll Kümmel, mengt Alles durch einander, giebt es in ein Weißwein⸗ oder Rum⸗Anker, und drückt den Kohl ſo lange mit der Hand nieder, bis Söle darauf entſteht. Dann legt man auf den hand⸗ hoch eingedrückten Kohl 3—4 Borsdorfer Aepfel, nun wieder eine Schicht angemengten Kohl, darauf Aepfel und ſo fort, bis das Faß gefüllt iſt. Man muß aber den Kohl recht feſt drücken, damit die Söle ganz darüber ſtehe. Alsdann legt man 3 Finger hoch Kohlblätter darauf, bedeckt ſolche mit einem runden paſſenden Brette und beſchwert den Kohl mit einem ſchweren Stein. Nach Verlauf von 6 Wochen iſt der Kohl zum Gebrauch gut. Nach dieſer Zeit hebt man Stein und Brett ab, wirft die Kohlblätter und den darunter befindlichen ſchadhaften Kohl weg und nimmt nun ſo vielen Kohl, als man be⸗ darf, heraus, legt dann ein reines leinenes Tuch auf den Kohl im Faſſe und darauf das gut abgewaſchene Brett und den Stein. Jedes Mal, wenn man Kohl gebraucht, müſſen dieſe 3 Theile rein gewaſchen und wieder aufge⸗ legt werden und ſobald man an die Aepfel kommt, werden dieſe weggeworfen. Man macht ihn auch ohne Aepfel ein
No109. Von unreifen Weintrauben den Saft ſtatt Citronenſäure zu gebrauchen.
Die Trauben werden, wenn ſie noch nicht recht reif und noch gehörig ſauer ſind, abgepflückt und durch ein leinenes Tuch gepreßt, dann läßt man den Saft eine Nacht ruhig ſtehen und gießt ihn des andern Tages klar ab. Will man ſelbigen einige Zeit zum Gebrauch aufbe⸗ wahren, ſo giebt man ihn in eine kleine Flaſche und gießt oben auf etwas gutes Provencer⸗Oel, welchen man beim Gebrauche behutſam abgießt.
No. 110. Orangen⸗Syrup.
Man wähle reife und dünnſchälige Früchte aus, drückt den Saft durch ein Sieb, ſetzt jedem Pfunde ein Pfund geſtoßenen Zucker zu, kocht dieſe Maſſe langſam und ſchäumt ſie ab, ſo lange ſich Schaum zeigt. Dann nimmt man ſie vom Feuer, läßt ſie erkalten, füllt ſie auf Flaſchen und ſtöpſelt dieſe gut zu. Zwei Eßlöffel voll von dieſem Syrup, zu zerlaſſener Butter gemiſcht, geben


