Teil eines Werkes 
1 (1893) 1. Hugdietrich : Jarl Apollonius
Entstehung
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ist bei den oft sehr obscönen Geschichten wenigstens ur- sprünglich das wesentlichste, dass der Verkleidete unerkannt bleibt.

Freilich ist dieser Zusammenhang nicht selten vergessen und es gewinnt dann den Anschein, als handle der Liebhaber im Einverständnis mit seiner Dame. Doch gehört dies stets späterer Entwickelung an und in vielen Fällen lässt sich noch erkennen, welche äusseren Umstände solche Veränderung be- wirkt haben. Eine Stofferweiterung einfachster Art bieten die Erzählungen, in denen die Spannung durch Verdoppelung des gleichen Motivs gesteigert werden soll,! sodass z. B. in unserer Gruppe der Jüngling erst nach mehrfacher, natürlich stets wechselnder Wiederholung der Verkleidungslist zu seinem ersehnten Ziele gelangt. Das älteste Beispiel dieser Art ist wohl die Ovid Metam. XIV, 623 ff. mitgeteilte Erzählung von Vertumnus und Pomona.?

Nicht immer richtet sich die Verkleidung gegen die wider- strebende Jungfrau; auch der Vater oder andere Personen,

kleidungsmotiv geworden durch C. A. Andersen's Märchender Schweine- hirt, auf welches auch Cederschiöld I hinweist.

Eine eng zusammenhängende Gruppe bilden die Darstellungen, in denen der Liebhaber als Gott oder Heiliger sich vermummt, s. dar. die Bemerkungen und Verweise Tittmann's zu Ayrersder verlarft Fran- ciscus Schauspiele a. d. 16. Jahrh. II, 155 156 und LandauQuellen des Dekamerone 293 ff. Die ältesten einschlägigen Erzählungen finden sich bei Josephus(Antiqu. jud. XVIII c. 4) in der Geschichte von Mundus und Paulina und Pantschatantra I 58 62 Daz. II 48 56der Weber als Wischnu. In neuerer Zeit hat Rehfues diesen Zug am Schluss seines RomansScipio Cicala wieder verwandt: Der Titelheld erscheint in der Maske des heiligen Franciscus in einem Nonnenkloster, erreicht aber seinen Zweck nicht.

Pin Werk, das auf psychologischer Grundlage eine einschlägige Principienlehre böte, steht trotz oder vielleicht wegen des massenhaft vorhandenen Materials noch aus. Höchst wichtig ist Beer's Aufsatz Zur mythologischen Methodik Germ. 33,1 ff. Speziell über die im Text erwähnte Gemination finden sich wertvolle Notizen in Jahn's gehaltvoller Einleitung z. s. Volksmärchen aus Pommern, Berlin 1891 und in Beer's Abh.zur Hildensage P. B. B. 14, 522 73 passim, s. a. Spiller Zur Geschichte des Märchens vom Pornröschen, 1893, S. 10 16.

Siche darüber Bugge, Studien 137.

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