520 Paun Kürns,
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etwas ausgebuchtet. Das zweite(Textfig. 3c, ae) ist Kleiner und hat rhombische Gestalt. An einer herauspräparierten Radula hat es den Anschein, als ob diese zwei Plättchen, so wie es Textfig. 3c zeigt, in ihrer Länge übereinander ständen. Dabei liegt das größere der Basis von zwei Mittelzähnchen an. Au. Querschnittbildern läßt sich jedoch erkennen, daß sämtliche Zähnchen nebeneinander ge- legen sind.
Der Vorderdarm ist von Längsmuskulatur umgeben. Innen gefaltet und anfangs bewimpert, geht er, ohne sich vorher zu ver- breitern, unmittelbar in die Mitteldarmdrüse über. Diese bildet einen spitz auslaufenden Schlauch, der den Eingeweidesack in seiner ganzen Länge durchmißt. Die„Leber“ ist unverzweigt, aber ihre Wand gefältelt. Auf der rechten vorderen Seite nimmt der End- darm seinen Anfang. Er ist stark gefaltet und in seiner ganzen Erstreckung mit Cilien besetzt. Wie schon erwähnt, mündet er auf der rechten Körperseite nach außen, nachdem er kurz vorher sich mit dem Endteil des Ureters vereinigt hat.
b) Niere. Die Niere bildet ein verhältnismäßig großes Organ. Ihr Verlauf wurde durch Rekonstruktion festgestellt, indem aus Transversalschnitten der Sagittaldurchmesser des Organes auf eine Sagittalebene übertragen wurde. Es stellte sich dabei folgendes heraus: Die gesamte Niere besteht aus 5 Teilen(Textfig. 2 IV). Sie beginnt mit einem Nephrostom(I), das die Verbindung mit dem Perikard herstellt. Dieses Nephrostom bildet einen in der Längs- richtung gefalteten Trichter, der seine größte Öffnung im Perikard hat und innen dicht mit Wimperzellen besetzt ist. Die sehr langen und auf jeder Zelle zu einem Büschel vereinigten Cilien ragen weit in das Lumen hinein(Textfig. 4a). An den engeren Teil des Nephrostoms schließt sich als zweiter und dritter Abschnitt(I], III) ein langer Schlauch an, der im Innern durch eine Zwischenwand in zwei Abteilungen getrennt wird. Ihr Übergang kommt dadurch zustande, daß im hinteren Abschnitt das Septum fehlt. Die Ver- bindung vom 3.(IIT) zum 4.(IV) Teil liegt wieder vorn unter dem Renoperikardialkanal. Dies wurde auf der Textfig. 4b festge- halten. Fine kaum 20 a breite Öffnung(oe) bildet den Übergang. Unmittelbar an der Verbreiterung des vierten Abschnittes sind die Zellen bewimpert(wz); sie ragen mit ihren Cilien zum Teil noch in die kleine Verbindung hinein. Dieser 4. Teil zieht sich als Schlauch ebenso weit nach hinten, wie die beiden vorhergehenden, und leitet, sich immer mehr verjüngend, in den 5.(End-Jteil(V) der Niere über,


