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Erlebnis, Erlebniswahrnehmung und Erlebnisbeschreibung / eingereicht von Achmed Orchan Sadeddin
Entstehung
Seite
62
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Fassung hinaus. Erkläre ich ein Phaenomen,wenn ich es bedeute? Nein! sicherlichn icht. Wenn ich einen Baumin einen Baum von dieser und jener Form und Farbe, mit seinen Aesten und Blättern, beschreibe wird der Baum keinesfalls irgend wie"erklärt". Ich ersetze die Wahr- ' nehmung des Baumes durch einen Komplex vo wor- ten, welche den Zweck haben denselben Eindruck in der Vorstellung eines anderen entstehen zu lassen. Die Be-| nchreikung ist danach ein Notbehelf und ein Mittel um die| Vehrnehmung zu ersetz;9n. Und sie hat für den grössten Teil| der Rinzelwissenschaften keinen theoretischen Wert; vor allen Dingen für die mathemstische Physik. Sie kann aber einen praktischen Wert in den Masse besitzen, als sie gebraucht wird um die Wahrnehmung: der einzelnen vollführ-| ten Experimente zu ersetzen; z.B. das Eijeriink von| Michelson und Moreley ist X grössten Teil der Physiker mur durch Besch ze isung bekannt; ja sogar. weit ich mich nicht irre- Einstein selbst, welcher u. durch seine kelutivitätstheorie dasselbe aM rEIR Fr

hat. Das zeigt auch, dans die Beschreibung und Erklärung.

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zwei verschiedenen Tatbeständen entsprechen. Die Beschrei- bung ist für die Physik ein praktischer Notbehelf,ader für üie Psychologie uicht. Dena sie ist für die Psycholo-

gie eine prinzipielle lotwendigkeit, um über die Erlebnisse

eines anderen getreus Aussagen zu erhalten.

Jede Art Psychologie, die nicht die Psychologie

eines einzelnen Individm ms sein soll ist auf Aussagen an- i

gewiesen. Nun ist die Frage wie diese Aussagen beschaffen

sein müssen um eine möglichst adaequate, eindeutige Wieder-

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gabe der diesen Aussagen zugrunde liegenden Erlebnisse zu: