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vor sich gehenden Bewegungen zu beschreiben und zwar vollständig und auf die einfachste Weise zu beschreiben," entstanden ist. Jene Bewegung ist dann auf die Philos phie durch Mach und Avenarius übertragen worden und schliess- lich erst von Comelius,in philosophisch haltbarer Weise, wurde das Wesen der empirischen Erklärung als"ver- einfachende zusamenfassende Beschreibung" bezeichnet. Das Bemühen dieser Forscher war,im Gegensatz zu jeder"metaphysischen" Erklärung, der Wissenschaft einen heg zu ale, der sie nicht über die Erfahrung BiRanunstührk. An sich ist diese Ferdear- un 8 für eine Wissenschaft, die Wi ssenschaf sein will und soll kahır richtig. Aber es ist nicht sin- zusehen, warum die"Erklärung" mit"vereinfachender Be- sehreibung" zu identifizieren wäre. Eine"eupirische Erklärung" wie sie Comelius in seiner klaren Weise misterhaft an der Astronomie und Newtons Gravitationsge- setz darstellt wird dadurch nicht deutlicher in dem er sie sine"zussumenlassende vereinfachende Beschreibung" der Bewegungen der Himmelskörper nennt. Bie"verglei- chende Beschreibung" ist für Comelis eine andere Be- zeichnungsweise der"empirischen u Be- neanung und Bezeichnung lässt sich nicht streiten,aber im Interesse der"Klärung des Sinns der Begriffe"kmnn man doch verlangen, dass zwei so verschiedene Begriffe wie Beschreibung und Erklärung- wenn auch mit Zusätzen- nicht unter einen Hut gebracht werden, zumal die Be- schreibung in der Psychologie ganz anders fungiert.Der Zusatz"vereinfachende" ändert doch nicht den Charakter
der Beschreibung. Wenn ich irgend eine Beschreibung noch
u Cornelius,Hans: Einleitung in die Philosophie. S. 40.


