beginnt bald die Lrörterung der Frage, ob die Bosonnenheit. Selbsterkenntais sei.üokraten yeint,dass jede Erkenntnis_ eine irkenntnis von etwas sei und so muss such die Selbst- erkeuntnis einen Gegenstand haben von dem sie die Erkennt- mis ist. Als Gegenstand der Solbsterkenutnis und von Kri- tias die urkenutnis selbst-, sie hat einfach sich selbst "zum Gogenstand'- angegeben. Nun überträgt Sokrates diese; . Veberlegung auf die sinnliche Hahrnehaung:"Kannst Au k: - dir ein Dehen denken, das nicht das, was die anderen Ge- Sichter sehen, sondern nur sowohl sich selbst und alles anders sehen als auch, sozusagen, alles Nichtsehen sieht,_ ein Sehen also, das zwar keine Farben, wohl aber sich selbst und jede andere art von Gesicht sieht.” Oder kannst. eo dir Gehör deuken, das zwar keinen einzigen Ton,dafür sich selbst uad Jedes andere Hören sowohl als such, wenn ich so sagen dar, das Nichthören hört?" Man sieht,dass so eiwas wumöglich ist. Nach der von Platon angedeuteten° Lösung muss 65 heissen” Es gibt kein Sehen des Sehens, es sondern einfach ein Sehen von Farben und ebenso es gibt kein Hören eines Hörens, sondern ein Hören von Tönen; ge-| so wie keine Erkenntnis der Erkenntnis geben kann.| Und ER E sichtlich von dieser Stelle in Chamides beeinflusst, rg das Probleun in seiner URTORSHENE
ZUR Sprache.
Bei der Beschreibung des Bewusstseins nit Hilfe von bewussten Akten gerät men in eine unendliche Yen, ni wiokelung,dis unnöglich ungelöst bleiben darf,falls man die Akte nicht genz verworfen will. Also 08 bleibt zuerst
3 Bl, Zuar bringt Aristoteles. die unendliche Verwickelung zuerst
zur Aussprache, aber man Kcht doch deutlich ‚dass der Ausatz bei Platon zu finden ist.Es ist kein grosser Schritt vom Hören des Hörens zum Hören des"Hörens des Hörens"!Vgl.Brentano Cap.2 8.104:


