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Erlebnis, Erlebniswahrnehmung und Erlebnisbeschreibung / eingereicht von Achmed Orchan Sadeddin
Entstehung
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mikrem Gegenstande hat und nicht das, was die Hathe-

natik ihr Gegenstand nennt.Es liegt ws nahe zu sagen, dass der Mathematik eine Sonderstellung zukomme, nämlich, dass ihre Ergebnisse wnantastbar sind und ihren lehr-

sätzen die Apodiktizität eigentümlich ist und darım der Erkenutnistheorie keine Gefahr droht eine empirische Wissenschaft zu werden. Hierauf wäre zu erwidern: Dies

wäre aber keine Lösung der Schwierigkeit, sondern eine

Umgehung derselben. Falls Erkenntnistheorie ihre Strenge. vorn anderen Vissenschaften leihen soll,denn ist @3 sehr treurig für sie. Ausserdem aäre ihr Gebiet sehr beschränkt, falls sie sich nur auf Gegenstände richten| wirde, die von den exakten Wissenschaften bearbeitet

werden. Und schliesslich wäre sie keine Erkenntnistheo- rie, weil sie dadurch n u r eine speziellear.

kenntnis-"Art bedeuten würde. Also wenn die Erkenntnistheorie speziell das Gebiet der Psychologie

| vermeiden soll, wäre dies gar nicht zu verstehen. Ent-

weder vermeidet sie die Gegenstände aller Wissenschaf- ten oder sie bericksichtigt alle! Wenn diese Froderung recht behält, dann bleibt der zweite Teil der Alter tive, die der Erkenntnistheorie das Recht gibt über join Gegenstand ihre Untersuchungen Saaetsi ihn mit dem Vorbehalt, dass sie sich aber nicht mit den Eiusel- wissenschaften vermischt. Das heisst Erkenntnistheorie| soll nicht zur Einzel wissenschaft werden.Diese For-

SWL derung ist einsichtig. Nun/ist es denn möglich, dass.

die Erkemntnistheorie denselben Gegenstand behandelt wie

die Psychologie und dabei nicht zur Psychologie wird?

Darauf ist zu erwidern, dass die Erkenntnistheorie sich

von der Psychologie durch den Gesichtspunkt unterschei-