68 Weiſen des Choralbuchs.
137„Eins iſt not, ach Herr, dies Eine“. Die Melodie iſt aus 2 Quellen zuſammengearbeitet. Der zweite Teil findet ſich als Schluß einer im übrigen ganz anderen Melodie bei Joh. Flitner, Suscitabulum musicum 1661, und könnte von dieſem erfunden ſein. Für den erſten Teil ſind Jvachim Neanders Bundeslieder 1680 die Quelle, wo die Melodie zu dem Liede:„Großer Prophet, mein Herze begehret“ verwendet iſt. Mach Kümmerle„Encyklopädie der evang. Kirchenmuſik“ 1888.)
150„Wie wohl iſt mir, o Freund der Seelen“.
In der Ausgabe von 1714:
19„Gott ſei Dank durch alle Welt“. Mach Faißt: Württ. Ch.⸗B. 1876 iſt dieſelbe einer weltlichen Weiſe von 1666 nachgebildet.)
52„Erquicke mich, du Heil der Sünder“(Melodie nicht in dieſer Ausgabe. Tert erſt in den Ausgaben von Francke zur Melodie: Wer nur den lieben Gott läßt walten).
76„O fröhliche Stunden“.
121„O du Hüter Israel“ G wahrſcheinlich erſt in den Ausgaben von Francke).
134„Jeſu, als du erſtlich kameſt“.
4. In dem Choralbuch von Pretzel, herausgegeben 1731[Dretzel, Cornelius Heinrich, geboren um 1705 zu Rürnberg, geſt: als Organiſt daſelbſt 1773]:
49„O daß ich tauſend Zungen hätte,“ jedoch mit dem Terte:„Ach, ſagt mir nichts von Gold und Schätzen“; mit dem Terte des Liedes„O daß ich tauſend Zungen hätte“ erſt im folgenden Choralbuch.
118„Ach, was iſt doch unſre Zeit“.
157„Gott lebet noch“(Freylinghauſen 1714*).
5. In dem Choralbuch von Zoh. Bulth. König, Kapell⸗ meiſter zu Frankfurt a. M., betitelt:„Harmoniſcher Lieder⸗ ſchatz“, herausgegeben zu Frankfurt a. M. 1738:
22„Ringe recht, wenn Gottes Gnade“.
47„Ich will dich lieben, meine Stärke“.


