Druckschrift 
Geschichtlicher Wegweiser durch das Gesangbuch und Choralbuch der evangelischen Kirche im Großherzogtum Hessen / bearbeitet im evangelischen Prediger-Seminar zu Friedberg
Entstehung
Seite
62
Einzelbild herunterladen

Lieder des Geſangbuchs.

Wöwes, Peinrich, geb. den 25. Febr. 1793 zu Magde⸗ burg, zuletzt Paſtor in Altenhauſen und Jpvenrode, welchem Amte er jedoch 1830 krankheitshalber entſagte, geſt. 14. Okt. 1834. Er erwarb ſich in den Befreiungskriegen als freiwil⸗ liger Jäger das eiſerne Kreuz.

359Der Himmel hängt voll Wolken ſchwer(ge⸗ dichtet am 9. Oktober 1831).

Sachſe, Dr. Chriſtian Friedrich Peinrich, geb den 2. Juli 1785 zu Eiſenberg, geſt. den 9. Oktober 1860 als herzogl. ſächſiſcher Hofprediger und Konſiſtorialrat zu Altenburg.

466Wohlauf, wohlan, zum letzten Gang(ſtammt aus dem Jahr 1822, bei Sachſes Beerdigung geſungen). Zu Grunde liegt das Lied:Ich hab' mein' Sach' Gott heimgeſtellt.

Aſchenfeldt, Karl Julius, geb. den 5. März 1792 zu Kiel, ſeit 1824 zweiter Pfarrer zu St. Nikolai und Hoſpital⸗ prediger, 1850 Propſt zu Flensburg, ſtarb 1. Septb. 1856.

264Aus irdiſchem Getümmel. Joh. 146.

Barth, Dr. Chriſtian Gottlob, geb. den 31. Juli 1799 zu Stuttgart, wurde 1824 Pfarrer zu Möttlingen und ſtarb den 12. Nov. 1862 als Privatmann zu Calw.

173Der du in Todesnächten.

Stier, Dr. Cwald Rudolf, geb. den 17. März 1800

zu Frauſtadt im Großherzogtum Poſen, zuerſt Inſpektor am

Schullehrerſeminar zu Karalene in Litthauen, dann Lehrer an

der Miſſionsanſtalt zu Baſel, 1829 Pfarrer in Frankleben bei Merſeburg. 1840 Pfarrer zu Wichlinghauſen in Barmen, ſeit 1850 Superintendent und Oberpfarrer zu Schkeuditz in der Nähe von Halle, ſeit 1859 in gleicher Eigenſchaft zu Eis⸗ leben, wo er den 16. Dezember 1862 ſtarb. Um die Hymno⸗ logie hat derſelbe durch die Herausgabe einesevangeliſchen Geſangbuchs, Halle 1835 und durch ſeine Schrift über die Geſangbuchsnot, Leipzig 1838, ſich verdient gemacht. 174Licht, das in die Welt gekommen. Bahnmaier, Dr. Jonathan Zriedrich, geb. den 12. Juli 1774 zu Oberſtenfeld im Königreich Württemberg, Profeſſor der Theologie in Tübingen 1815 1819, geſt. den 18. Aug. 1841 als Dekan und Stadtpfarrer zu Kirchheim unter Teck auf einer Viſitationsreiſe zu Owen. 170Walte, walte nah und fern.