Lieder des Geſangbuchs. 61
Troebing, Johann Chriſtoph, geb. den 5. März 1746 zu Ohrdruff in Gotha, Diakonus in Mark⸗Oldendorf im Hildes⸗ heimiſchen, geſt. 25. Jan. 1805.
261„Unſer Wandel iſt im Himmel“.
3. Kapitel. Die Tiederdichter des neuerwachten Glaubenslebens. govalis(von Pardenberg), Georg Friedrich Philipp, als Dichter Novalis genannt, geb. den 2. Mai 1772 zu Ober⸗Wieder⸗ ſtädt in der Grafſchaft Mansfeld, geſt. den 25. März 1801 zu Weißenfels als kurfürſtl. ſächſiſcher Salineninſpektor und deſig⸗ nierter Amtshauptmann, durch den Uberzeugungston und die religiöſe Innigkeit ſeiner„geiſtlichen Lieder“ der Frühlings⸗ bote der neuen Zeit. 28„Was wär' ich ohne dich geweſen“. Eph. 25—. Hebr. 214. 13. 89„Ich ſag' es jedem, daß er lebt“. 2. Kor. 515. 318„Wenn ichihn nur habe“(1801 gedichtet). Pſ. 7325 26.
Schenkendorf, Ferdinand Gottfried Max von, geb. den 11. Dez. 1783 zu Tilſit. Nach den Freiheitskriegen, welche er, obgleich eben erſt verheiratet und durch eine Lähmung des rechten Armes verhindert, Waffen zu tragen, mitmachte, wurde er Rat bei der Regierung in Koblenz, endete aber ſchon im Jahre 1817 an ſeinem Geburtstage ſein jugendliches Leben. Er liegt begraben in einer Feſtungsſchanze zu Koblenz.
41„Brich an, du ſchönes Morgenlicht“(1814 zu Aachen gedichtet).
Arndt, Ernſt Moritz, geb. den 26. Dez. 1769 zu Schoritz auf der Inſel Rügen, ſeit 1818 Profeſſor der Geſchichte in Bonn, geſt. den 29. Jan. 1860; hat durch ſeine Schrift„Von dem Worte und dem Kirchenliede, Bonn 1819“ und ſeine eigenen Lieder ſich große Verdienſte um Erneuerung des Kirchenlieds erworben.
45„Der heil'ge Chriſt iſt kommen“. Pſ. 8611. Joh. 146.
121„O Gottes Geiſt und Chriſti Geiſt“.
206„Kommt her, ihr ſeid geladen“.
242„Ich weiß, an wen ich glaube“.
465„Geht nun hin und grabt mein Grab“.(Arndts Sterbelied, wurde bei ſeiner Beerdigung geſungen.)


