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Aufſchreit wohl da die Kleine:
„Weh' mir! mein ſchönſtes Gut! Und ſinkt zur Erd', ſie netzend Mit heißer Chränenfluth.
Die Beil'ge aber wiſchet Vom holden Angeſicht Der Jammernden die Thränen mit ſanfter Hand und ſpricht:
„Nicht zürne, meine Kleine, Und ſieh' mich freundlich an; wiſſ', eine Wohlthat war es, Was ich an dir gethan.
Denn ließ ich dir die Flechten, Die dich ſo reich umhüllt
So hätte bald der Bochmuth Dir Berz und erfüllt.
Es hätt' als ge n
Der Böſe ſie gebraucht,
Bis in den Pfuhl der Sünde Er gänzlich dich getaucht.
Run aber kannſt du wahren,
Was nicht ſo ſchnell verbleicht:
Die Schönheit deiner Seele,
Der keine ird'ſche gleicht.“(ogl.)


