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18.
Einleitung. 19
der Wandlung ſtattfand, beobachtete, war folgende: Zuerſt kommunizirte ſich der Prieſter ſelbſt, dann die Biſchöfe, wenn ſolche der heiligen Meſſe beiwohnten„ dann die Prieſter, welche als Aſſiſtenten gedient hatten, alle nach ihrem Alter; ferner die Diakonen, die Sub⸗ diakonen, die Geif ſtlichen, ¹) die Mönche, die Diakoniſſi⸗ nen, die geweihten Jungfrauen und endlich das Volk, indem man bei den Männern anfing und bei den Wei bern endete.— Sobald der Augenblick der heiligen Kommunion nahte, und der Prieſter die heilige Kommu⸗ nion empfangen hatte, wandte ſich derſelbe zu dem an⸗ weſenden Volke und lud die Gläubigen zum heiligen Tiſche mit den Worten ein:„Kommet Brüder zur Kommunion!“ Dann empfingen die Vorbereiteten mit größter Ehrfurcht die hochheiligen Geheimniſſe, oder es rief der Diakon ihnen zu:„Kommet herbei mit der Furcht Gottes und mit Glauben,“ worauf der Chor antwortete: Amen, Amen, Amen, gelobt ſei, welcher kommt im Namen des Herrnꝛc. ꝛc.; oder der Diakon ſprach auch laut die erſchütternden Worte:„Sancta sanctis! das Heilige den Heiligen!“ als wollte er ſagen, diejenigen, welche nicht heilig ſind, mögen ſich wohl hüten, den furchtbaren Geheimniſſen zu nahen. Und wenn dann der Prieſter oder Biſchof den Leib des Herrn reichte, ſprach er: Der Leib Jeſu Chriſti! und der, welcher ihn em⸗ pfing, antwortete:„Amen!“ ein Wort, wodurch er
ſeinen Glauben an die wirkliche Gegenwart“ unſers theu⸗
erſten Herrn in dieſem Sakramente bezeichnete. Später gebrauchte der Prieſter die auch jetzt noch gebräuchlichen en„Der Leib unſers Herrn Jeſu Chriſti
„ Welche bloß die niederſten Weihen hatten.


