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[Anleitung zur Beruhigung furchtsamer Seelen in ihren Zweifeln] / [von Karl Joseph Quadrupani]
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migkeit zu lieben, ſondern du mußt die Srömmigkeit auch jedem liebens⸗ würdig, nützlich und angenehm machen. Die Kranken werden deine Srömmig⸗ Reit lieben, wenn ſie liebreich durch dieſelbe getröſtet werden; deine Za⸗ milie wird ſie lieben, wenn ſie er⸗ kennt, daß du ſorgſamer für ihr wohl, ſanfter bei vorkommenden Gelegenheiten, freundlicher beim Su⸗ rechtweiſen biſt, u. ſ. w.; dein Gatte, wenn er ſieht. daß in dem Maße, wie deine Srömmigkeit zunimmt, du auch herzlicher und zärtlicher in deiner Ciebe gegen ihn wirſt; deine Eltern und deine Sreunde, wenn ſie an dir mehr Gffenheit, Beiſtand und willfährigkeit für ihre Wünſche wahr⸗ nehmen, die mit denen Gottes nicht im Widerſpruche ſtehen. Rurz, du mußt dafür Sorge tragen, daß deine Srömmigkeit ſo viel Anziehendes als möglich beſitze. Darin offenbart ſich der wahre Eifer.

Er iſt ein Rind der CLiebe und muß alſo ſeiner Mutter gleichen, welche, wie der heilige Paulus ſagt,