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[Anleitung zur Beruhigung furchtsamer Seelen in ihren Zweifeln] / [von Karl Joseph Quadrupani]
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Eifer. 261

dienſtes, das andern gebührt, iſt des⸗ halb gerade eine Derleumdung, vor der man ſich um ſo mehr hüten muß, weil ſie ſo wenig gefürchtet wird.

9.„Wenneuer Eifer bitter iſt“, ſagt der heilige Jakobus,„ſo iſt das nicht mehr die weis⸗ heit, die von oben herab⸗ kommt, ſondern die irdiſche, ſin iche efliſche(Jan 3, 15.) Dieſe apoſtoliſchen worte mögen jene Perſonen ſich wohl mer⸗ ken, die da fromm ſein wollen und dabei ſo leicht zum Sorne und zur Bitterkeit in ihrem Benehmen ſich hinreißen laſſen, weshalb man ſie denn auch gewöhnlich„Engel in der

Rirche und Teufel zu Hauſe“ nennt.

10. Je duldſamer und liebevoller der Eifer iſt, deſto ſchätzbarer iſt er. „Du darfſt dich“, ſagt der heilige Sranz,„nicht darauf beſchränken, bloß fromm zu ſein und die Sröm⸗