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[Anleitung zur Beruhigung furchtsamer Seelen in ihren Zweifeln] / [von Karl Joseph Quadrupani]
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Beichte. 37

man ſich vor Gott niederwerfe im Geiſte der Demut und im Schmerze über die ihm zugefügte Beleidigung.

In ähnlicher Weiſe ſpricht ſich der heil. Senelon aus:„Deiner Mängel wegen darfſt du weder dich wundern, noch dich entmutigen laſſen. Du mußt dich ſelbſt mit Geduld ertragen, ohne dir zu ſchmeicheln, noch deiner, um der Süchtigung willen, zu ſchonen. Du mußt mit dir verfahren, wie mit einem andern. Sobald du inne wirſt, daß du gefehlt habeſt, verdamme dich in deinem Innern; wende dich zu Gott hin, um deine Buße zu empfangen; ſage mit Einfalt des Herzens dem Manne Gottes, der dein vertrauen beſitzt, deinen Zehler. Sange im Guten von neuem an, als ob es der erſte Tag wäre, und werde nicht müde, alle Tage von neuem anzufangen. Nichts bewegt den lieben Gott ſo ſehr, als dieſer demütige und geduldige Mut. Man muß ſich nicht abſchrecken laſſen, wenn man auch viele Verſuchungen in ſich verſpürt und ſogar mancherlei Sehler begeht. „Die Cugend“, ſagt der Apoſtel(2 Kor.