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[Anleitung zur Beruhigung furchtsamer Seelen in ihren Zweifeln] / [von Karl Joseph Quadrupani]
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12 Heiterkeit des Geiſtes.

auf daß ja nur dieſem fürchterlichen SZeinde der Eintritt verwehrt werde. Der ſchwermütige Gedanke iſt gleich dem Schalle der feindlichen Trompete, der die Teufel einladet, uns zu be⸗ kämpfen.

Daher die Mahnung des Heiligen: Der Zeind des Heiles bedient ſich der Traurigkeit, um die 6uten in yer⸗ ſuchung zu führen. Denn ſo wie er die Böſen dahin zu bringen ſucht, daß ſie ſich in ihrer Sünde erfreuen, ſo bemüht er ſich auch, die Guten bei ihren guten Werken betrübt zu machen. Und wie er ja das Böſe nur fördern Rann, wenn er es unter angenehmer Geſtalt darſtellt, ſo kann er auch vom Guten nur dadurch abwendig machen, daß er uns dasſelbe unangenehm vor⸗ malt. Der böſe Seind liebt Traurig⸗ keit und Schwermut, weil er ſelbſt traurig und ſchwermütig iſt und es auch ewig ſein wird; darum möchte er, daß alle wären wie er.