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ommen Bewahr die jemein Und de dar⸗ 1, So verden dir die den, Brigen Schöne eiſen undebaben, en haben Amen! nſt iſt aus,
in mein Hals auſe gehn. Gott, mit mir, hald vor dir dder ſtehen.
Ghriſtoph Anſchwanger,
9.1625, ſt. 1696.
Kirchen⸗
Vor der Predigt.
12. Liubſter Jeſu wir ſind hier,
Dich und dein Wort an⸗ uhören: Lenke Sinnen und Begier luf die ſüßen Himmels⸗Lehren, Daß
die Herzen von der Erden Ganz zu dir gezogen werden. 4 2. Unſer Wiſſen und Verſtand Iſt mit Finſterniß umhüllet, Wo nicht dei⸗ nes Geiſtes Hand Uns mit hellem Licht erfüllet; Gutes denken, Gutes dichten Mußt du ſelbſt in uns verrichten. 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, Mach uns alleſammt bereit, Oeffne Herzen, Mund und Ohren; Unſer Bitten, Nlehn uind Singen Laß, Herr Jeſu, wohl gelingen! Jeſu, moh getinenlen g. 1619, ſt. 1684.
Zum neuen Kirchen⸗Jahre. Mel. Ein feſte Burg iſt unſer Gott.
Herr biſt, So ſieht ſie ihre Schande.
der falſche Wahn Durch Luthern ab⸗ gethan; Die Brünnlein floſſen rein, Das konnte Glücke ſein, Da man von Gnade lehrte.
3. Ich weiß, wer mein Erlöſer ſei, Der uns das Heil erworben, Was ſoll der Werke Krämerei, Da Gottes Sohn geſtorben? Was kann ein Sün⸗ den⸗Knecht? Mein Jeſus macht ge⸗ recht: Sein Blut iſt unſer Schatz; Dieß ſchafft im Himmel Platz; Wer iſt dabei verdorben?
4. O großes Haupt, nimm unſer wahr, Beſchirme deine Glieder, Du ſiehſt, wir leben in Gefahr Und ſind doch deine Brüder. Erbarm Dich deiner Braut, Du haſt ſie dir ver⸗
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traut. Es ſteht in deiner Hand: Dein Allmacht iſt bekannt. So ſingt man deine Lieder.
5. Gieb unſern Feinden ja nicht zu, Daß ſie dein Wort verjagen, Er⸗ halte deine Kirch in Ruh, Laß ſie nicht weiter plagen. Dich jammert unſer Schmerz, Drum lenke doch das Herz, Daß uns der König liebt Und keinem Fremden giebt; Sonſt wird man Alles tragen.
6. O laß uns in der Friedens⸗Zeit Mit Luſt zum Tempel laufen: Die Kirchen ſind dazu geweiht. Auf, auf, mit vollem Haufen! Auf zum Gebet und Dank, Zum Dienſt und Lobge⸗
Lieder.
eſang! Auf, auf, an dieſen Ort Zu
Gottes reinem Wort! Man darfs nicht theuer kaufen.
7. Nur Eines iſt, das uns bekränkt, Daß man nicht beſſer lebet, Daß man der Tugend wohl gedenkt, Doch we⸗ nig darnach ſtrebet. Getreue Liebe weicht, Die wahre Demuth fleucht. Ach, ach! beſinnt man nicht, Daß Gottes Zorn⸗Gericht Uns auf den Häuptern ſchwebet?
8. Iſt dieß der Dank für Chriſti Treu? O daß wir frömmer wären! Mein Gott, mach unſre Herzen neu, Hilf, daß wir uns bekehren, Daß man die Luſt verſchmäht, Um Selbſtver⸗ leugnung fleht, Fleiſch, Höll und Welt beſiegt, Und doch im Staube liegt. Das iſt’s, was wir begehren.
9. Ach, laß uns auch, o ſtarker Hort, Im Landes⸗Frieden ſitzen. Entferne von uns Krieg und Mord, Du kannſt uns wohl beſchützen. Erleichtre, was uns drückt, Gieb, was uns neu beglückt, Und laß die Laſt der Zeit Zur Freuden⸗
(Ewigkeit Durch deine Gnade nützen.
10. Jetzt ſteht die Kirche noch im Kampf, Herr, hilf uns überwinden! Der Satan thut uns manchen Dampf Durch Unglück, Angſt und Sünden. Wenn alle Pfeile ſtumpf, Dann ſingen wir Triumph! Triumph! Victoria! Gott Lob, der Sieg iſt da! Da wird
man Frieden finden. M. Joh. Neunherz, g. 1653, ſt. 1737


