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daß ich mich nicht betrübe, Sondern ohne Sorgen lebe, Hoffnungsvoll mich dir ergebe.
5. Oeffne, Jeſu, den Verſtand, Daß ich dein Geheimniß ſchaue; Leite mich durch deine Hand, Daß ich mich und Andre baue; Segne, was ich leſ und höre, Mir zum Heil und dir zur Ehre! Zum Beſchluß des Kirchen⸗Jahres.
Mel. Wie ſchoͤn leuchtet der. 11 Rumt her, ihr Chriſten vol⸗ . ler Freud, erzählet Got⸗ tes Freundlichkeit, Kommt her und
laßt erklingen Die Stimm des Dan⸗
kes unſerm Gott, Laßt uns dem Herren Zebaoth Mit frohem Munde ſingen: Singet, Bringet Schöne Wei⸗ ſen, laßt uns preiſen Gottes Gaben, Die wir hier genoſſen haben.
2. Wir gehn in dieſes Gottes⸗Haus Ein Jahr nun wieder ein und aus, Und hören da verkünden Den edlen Schatz, das Gnaden⸗Wort, Das uns entdeckt des Lebens Pfort, Vergebung unſrer Sünden. Singet, Bringet c.
3. Da ſehen wir mit Freuden an Die Dienſte, die man leiſten kann Dem Herrn in ſeinem Tempel; da hört man mit Vergnügen zu, Was Gott für große Thaten thu, Die Wunder ohn Exempel. Singet, Bringet ꝛc.
4. Da kommt die Chriſtenheit zu Hauf Und opfert Gott ſich ſelber auf Zum Dienſt und Wohlgefallen; Da iſt Gebet und Anders mehr, Was Gott gehören ſoll zur Ehr, O Gott be⸗ liebtes Wallen! Singet, Bringet ꝛc.
5. Da wird Gerechtigkeit gelehrt, Da wird Gottſeligkeit gehört, Da wird der Glaub entzündet: Geduld, Lieb, Hoff⸗ nung, keuſche Zucht und was noch mehr des Geiſtes Frucht, Wird Alles da gegründet. Singet, Bringet ec.
6. O große Wohlthat, die Gott thut! O heilig gnadenreiches Gut! Kommt her, kommt, liebe Chriſten! Da wohnt der Herr der Herrlichkeit, Wohl denen, die ſich allezeit Zu ſeinem Dienſte rüſten. Singet, Bringet ꝛc, 7. Das iſt der Ort, den David liebt,
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Dahin er ſeine Seufzer gibt, Da ihm das Reich genommen; Er wünſcht nicht eines Königs Zier; Wenn werd ich, ſagt er mit Begier, In Gottes Tempel kommen? Singet, Bringet ꝛc. 8. Und zwar, wie ſollte doch jetzund Nicht ſein voll Jauchzen unſer Mund! Was tauſend Andre meiden, Die gern in der Kirchen⸗Gemein Im Hauſe Gottes wollten ſein, Genießen wir mit Freuden. Singet, Bringet ꝛc. 9. Wie mancher Ort iſt nun zer⸗ ſtört, Da vor ward Gottes Wort ge⸗ lehrt, Die Kirchen ſind zerfallen; Hier ſtehn noch Thür und Säulen feſt, Wir hören Gottes Wort aufs Beſt In ſeinem Tempel ſchallen. Singet, Bringet ꝛc.
wohl Manche ſchweigen: Da ſingen wir noch voller Freud, Man hört der Orgel Lieblichkeit, Der Pfeifen und der Geigen. Singet, Bringet ꝛc.
mein, Und hier jetzund mit Dank er⸗ ſchein, Laß dich mit Rühmen hören: Gelobt ſei Gott, durch deſſen Güt Hier dieſes Kirchhaus wird behüt Vorängſt⸗ lichem Zerſtören. Singet, Bringet ꝛc.
12. Ja, der du hier haſt Feur und Herd, Dein Nam wird billig hochge⸗ ehrt, O Gott von großen Thaten! Ge⸗ lobt ſei Gott an dieſem Ort, Allwo ſein heilig theures Wort Bisher ſo wohl gerathen. Singet, Bringet ꝛc.
13. O Herr! noch Eines bitten wir,
Las uns auch künftig für und für All⸗ hier zuſammen kommen, Bewahr die
Kirch und die Gemein Und die dar⸗
innen Lehrer ſein, So werden dir die
Jeommen Singen, Bringen Schöne eiſen und dich preiſen um die Gaben,
Die ſie zu genießen haben. Amen! Der Gottesdienſt iſt aus,
Ich will nun in mein Haus
Aus Gottes Hauſe gehn:
Ach geh, mein Gott, mit mir, Und laß mich bald vor dir
Aufs Neue wieder ſtehen!
M. Joh. Chriſtoph Arnſchwanger, g. 1625, ſt. 1696.
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