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Weis: Wir wollen aufthun unſ en Mund Und ſagen das von Herzens⸗ Grund: Hallel.
12. O Gott, der du den Erden⸗ Kreis Erſchaffen haſt zu deinem Preis, Uns auch bewahrt ſo manches Jahr In vieler Trübſal und Gefahr: Hallel.
13. Hilf, daß wir alle deine Werk, Voll Weisheit, Güte, Kraft und
Stärk, Erkennen und je mehr und nicht Mich ſelbſt
mehr Ausbreiten deines Namens Ehr. Hallel. 4 14. O Der du vom Tod erſtanden unſre Herzen auf zu dir, Daß ſich der Sünden⸗Schlaf verlier! Hallel. 15. Gib deiner Auferſtehung Kraft, Daß dieſer Troſt ja hei uns haft Und wir uns drauf verlaſſen feſt, Wenn uns nun alle Welt verläßt. Hallel. 16. O heilger Geiſt, laß uns dein Wort So hören heut und immerfort, Daß ſich in uns durch deine Lehr Glaub, Lieb und Hoffnung reichlich mehr! Hallel. b 17. Erleuchte uns, du wahres Licht, Entzeuch uns deine Gnade nicht; All unſer Thun alſo regier, Daß wir Gott preiſen für und für! Hallel. 18. Gott, Vater, Sohn und Geiſt
verleih, Daß dieſer Tag dir heilig ſei, Wir auch die Sabbaths⸗Ruh und
Freud Erlangen drauf in Ewigkeit! Halleluja! D. N. Selnecker, g. 1532. ſt, 1592.
Dankſagung für den Sabbath.
Mel. O Gott, du frommer Gott. 9 Jch danke dir, mein Gott, Daß 24 du mir haſt gegeben Den Sabbath, daß ich dir Kann hier zu Ehren leben: Regiere du mein Herz, Verleih auch früh und ſpat, In al⸗ lem meinem Thun, Nach Wunſche Rath und That.
2. Laß mein Vorhaben ſtets Auf
deine Augen ſehen, Denn die ſehn, was ich thu Und was noch ſoll ge⸗ ſchehen. Laß all mein Denken ſtets
uf dieſer Probe ſtehn: Gott ſiehts,
Gott hörts, Gott ſtrafts, Du kannſt ihm nicht entgehn.
liebſter Heiland, Jeſu Chriſt, nimmermehr, Erhalte mich in dir! biſt, Richt
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Lieder.
3. Hilf, daß ich ſtets bedenk In allen meinen Sachen: Iſts denn auch recht, wenn ichs Der Welt gleich wollte machen? Iſts denn auch recht? obs gleich Die Menſchen ſehen nicht; Iſts recht vor Gott? Iſts recht Vor Jottes Angeſicht?
4. Behüte Leib und Seel Vor allen
ünden⸗Plagen, Laß mein Gewiſſen erſchrecklich nagen: Sei doch mein ſtarker Schutz, Mein Jeſu, bleib bei mir, Ach, weiche
5. Treib allen Hochmuth aus, Laß Demuth mich regieren, Und dieſen Ehren⸗Schmuck Mich nimmermehr verlieren: Die Welt, die bleibt doch Welt Und haßt den, der dich liebt, Du kennſt die Deinen, Herr, Und wer ſich dir ergibt.
6. Wenn dieſes Elend aus, Wenn alle Angſt und Plagen, Wenn alle Sorge weicht, Sammt Grämen, urcht und Zagen, So folgt der Sabbath dort, Der wird erquicken mich. Erhöre mich, mein Gott, Erfreu mich ewiglich!
D. Joh. Olearius, g. 1611, ſt. 1684.
Sonntags⸗Lieder um fernere
Gnade. Mel. Liebſter Jeſu, wir ſind hier. 10 Jalu du wahrhaftes Licht, * Der duAllewillſterleuchten, Hör, ich will, was mir gebricht, Dir jetzt offenherzig beichten: Finſter iſt mein Herz und Seele, Ach, beſtrahle dieſe Höhle!
2: Hab ich gleich ſchon was ge⸗ faßt Von der Wahrheit deiner Lehre: Ach! es ſucht ein böſer Gaſt, Wie er, was gebaut, verſtöre: Ach! was machet nicht der Teufel Manchem Chriſten noch für Zweifel?
3. Stärke du durch deinen Geiſt Mehr und mehr den ſchwachen Glau⸗ ben, Bis der Lebens⸗Faden reißt, Laß mir dieſen Schild nicht rauben; Lehre mich ſtets mehr erkennen Und im Geiſt Gott Vater nennen.
4. Ach! entzünde du mein Herz Mit dem Feuer deiner Liebe: Fühlt das Fleiſch zuweilen Schmerz, Gib,


