11. Den Segen, den du haſt ge⸗ ſprochen, Nehm ich nunmehr nach auſe mit; Vermehre ihn durch alle ochen, Begleite meinen Tritt und Schritt. c gehe aus, ich gehe ein, So laß den Segen bei mir ſein. 12. Zwar weiß ich nicht, ob es dein Wille, ſch einn eh; Doch halt ich dir in Allem ſtille, Weil ich in dieſer Meinung ſteh: Wenn hier mein Kirchgehn ſich beſchließt, Mein Kirchgang dort im Himmel iſt. 8 Benj. Schmolck, g. 1672, ſt. 1737.
Vorbereitung zur Predigt.
6 Her Gott Vater; wohn uns 3 bei, Daß wir dein Wortrecht hören, Mach uns aller Sorgen frei, Thu uns Andacht beſcheeren. Vor dem Teufel uns bewahr, Daß er uns nicht wegnehme dein Wort, dein Lehr, dein Stimme, Auf daß ſie Früchte bringe. Gib auch, Herr! der ganzen Schaar Augen, die zu dir ſehen, Ohren, die dein Wort hören, Herzen, die ſich be⸗ kehren. Amen, Amen, das ſei wahr, Drauf ſingen wir Halleluja.
2. Jeſu Chriſte! mit uns ſei, Daß wir dein Wort fein hören, Mach uns aller ꝛc.
3. Heiliger Geiſt! ſteh uns bei, Daß wir uns drauf bekehren, Mach uns ꝛc.
Lic. Jer. Weber, g. 1600, ſt. 1643.
Um Gnade zur Predigt. 7 Her Jeſu Chriſt, dich zu uns
wend, Dein heilgen Geiſt du zu uns ſend; Mit Hilf und Gnad, Herr, uns regier Und uns den Weg zur Wahrheit führ!
2 Thu auf den Mund zum Lobe dein, Bereit das Herz zur Andacht fein; Den Glauben mehr, ſtärk den Verſtand, Daß uns dein Nam werd wohl bekannt;
3. Bis wir ſingen mit Gottes Heer: Heilig, heilig iſt Gott, der Herr! Und ſchauen dich von Angeſicht In ewger Freud und ſelgem Licht.
4 Chr ſei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geiſt in Einem
aß ich den Gang noch einmal
Kirchen⸗LTirvrr⸗
Thron: Der heiligen Dreifaltigkeit Sei Lob und Preis in Ewigkeit! Herz. Wilh. II. v. Sachſ.⸗Weimar, g. 1598, ſt. 1662
Fröhliche Ermunterung am Ruh⸗ Tage des Herrn. Mel. Erſchienen iſt der herrlich.
8 Hrut iſt des Herren Ruhe⸗Tag:
* Vergeſſet aller Sorg und Plag, Verhindert euch mit Arbeit nicht, Kommt vor des Höchſten An⸗ geſicht; Halleluja!
2. Tret her und fallt auf eure
Knie Vor Gottes Majeſtät allhie. Es iſt ſein Heiligthum und Haus; Wer Sünde liebt, gehört hinaus. Hallel. 3. Ganz unerträglich iſt ſin Grimm, Doch hört er gern der Armen Stimm; Deswegen lobt ihn alleſammt: Dasiſt der Chriſten rechtes Amt. Hallel. 4. Rühmt unſers Gottes Wunder⸗ That, Da er aus Nichts erſchaffen hat Den Himmel und die ganze Welt, Und was dieſelbe in ſich hält. Hallel. 5. Und als er ſie genug geziert, Hat er den Menſchen drauf formirt, Und ihn nach ſeinem Ebenbild Mit Weis⸗ heit und Verſtand erfüllt. Hallel. 6. Erkennt mit dankbarem Ge⸗ müth, Wie er allein durch ſeine Güt Uns täglich ſchützet und ernährt, Und manches Unglückvon uns kehrt. Hallel. 7. Denkt auch, daß heut geſchehen
iſt Die Auferſtehung Jeſu Chriſt, Da⸗
durch die wahre Freudigkeit In aller Noth uns iſt bereit. Hallel.
8. Der von den Juden ward ver⸗ acht, Mit Mördern ſchändlich umge⸗
vracht, Daß ſeine Lehr hätt kurzen Lauf Und mit ihm müßte hören auf: Hallel. 9. Der iſt erſtanden offenbar Und hat erfreut ſein klſeine Schaar, Die bis ans Ende ihn geliebt Und ſeinet⸗
.
halben war betrübt. Hallel. 10. Leibhaftig er ſich ihnen wies,
Sich ſehen, hörn und fühlen ließ, Da⸗
mit verſichert wär ihr Sinn, Des To⸗ des Macht ſei nun dahin. Hallel.
11. Drum wollen wir begehn mit
Fleiß Den Tag nach rechter Chriſten⸗
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