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VI. Von den Engeln.
wird am end ein anders oft gewahr.
10. O auge, das nicht trug noch heucheln leidet! gieb mir der klugheit ſcharfen unter⸗ ſcheid, dadurch natur von gna⸗ de wird entſcheidet, das eigne licht von deiner heiterkeit. Laß doch mein herz dich nie⸗ mals meiſtern nicht: brich ganz entzwey den willen, der ſich liebt: erweck die luſt, die ſich nur dir er⸗ giebt, und tadelt nie dein heimliches gericht.
I1. Will etwa die vernunft dir widerſprechen, und ſchuͤt⸗ telt ihren kopf zu deinem weg, ſo willſt du die befeſtung wie⸗ der brechen, daß ihre hoͤh ſich nur beyzeiten leg! kein frem⸗ des feuer ſich in mir anzund, das ich vor dir in thorheit bringen moͤgt, und dir wohl
und find.
nach deinem willen, und trag und heg, und fuͤhr dein armes kind! dein innres zeugniß ſoll die frucht und luͤſte uͤberwind. Du biſt mein alles, denn dein Sohn iſt mein. Dein Geiſt
mich deiner klarheit ſchein! 13. Drum muß die kreatur
mir immer dienen, kein engel
ſchaͤmt nun der gemeinſchaft
V ſich: die geiſter, die vor dir vollendet gruͤnen, ſind meine bruͤder, und erwarten mich.
Wie oft erquicket meinen geiſt ein her;, das dich und wich und alle chriſten liebt! iſts
betruͤbt? komm, freudenquelll
gar ſo zu gefallen daͤcht!ach!
weich ewig aller ſchmerz.
ein
VI. Von den Engeln.
Mel. In allen meinen th. 6 Du Herr der Sera⸗ 7. phinen! dem tau⸗ ſend engel dienen, und zu ge⸗ bote ſtehn; Gott, aller weſen meiſter, und Vater aller gei⸗ ſter! mein mund ſoll deinen ruhm erhoͤhn. 2. Die maͤchte und die thro⸗ nen, die in dem himmel woh⸗ nen, giebſt du zu meiner
V
wachtz; ſie ſchaun in hellem lich⸗
nehmen ſie auch mich in acht. 3. Ich preiſe deine guͤte mit
dankbarem gemuͤthe fuͤr dieſe
wunderſchaar; das menſchli⸗
iche geſchlechte beſchuͤtzet deine
rechte durch ihren beyſtand in
cken, wann angſt und noth mich
ſelig, wer dein licht ergreift V
12. So ziehe mich denn recht
den zweifel ſtillen; dein geiſt
reg ſich ganz kraͤftiglich in mir! ich brenne nun nach dir in liebsbegier. Wie oft erquickt
moͤglich, daß mich etwas noch
te dein herrlich angeſichte;doch
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b do nem re ſhaara eilge eng
efahr. 4 4. Laß ihren ſchutz mich de
m.
ni ſchecen, daß lid betribt; ich ſ nemleben vonihnen zeen, von ihlen
geliibt.
„Dochſolln ſie chen; ſo laß mich i chen an wahrer! wie ſee die kinder ſi wahte demuth uͤbe auch wich dazu ber
6. Sie thun jad len, den laß mich len; ſe leben heilig laß nich nicts beß wand wich ſchatter ſtets dieſe rein chelnn.
7 Hilf aug und men, kein aͤrgerni men lehr michlehu nie durch ein fündt dem nächten anſt denn diſes lür nneg
3. Vann ich dar ſteidyfüſremc kauf ihren hinde nerd chdih nſ l in den himmel dre nengeln ihn mel geſus meine
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