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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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geln.

ziehe michdenn gem willen, unh und ſih deina I innres zeugyſ fel filen. 8 tund luͤſte ümm nein alles, dem

mein. Deing anz kraͤftiglichin ie nun nach di ier. Wie oft e ner klarheit ſchen rum muß die k ter dienen, keina nun der gemein geiſter, die w gruͤnen, ſidn und erwarten ne erquicket meinene „das dich und

chriſten liett!

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1

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daß michetwan

komm, freudenn ig aller ſchmen.

geln.

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preiſe deine gin m gemuͤthe ſir haar; das tu⸗ echte beſchütan rch ihren beyſ

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VI. Von

den Engeln. 4 45

mich ſchrecken, daß mich kein leid betruͤbt; ich ſey in mei⸗ nem leben von ihnen ſtets um⸗ geben, von ihnen immerdar geliebt.

5. Doch ſollen ſie nicht wei⸗ chen; ſo laß mich ihnen glei⸗ chen an wahrer heiligkeit; wie ſie die kinder lieben, und wahre demuth uͤben, ſo mach auch mich dazu bereit.

6. Sie thun ja deinen wil⸗ len, den laß mich auch erfuͤl⸗ len; ſie leben heilig, rein: o laß mich nichts beflecken, auch wann mich ſchatten decken, ſtets dieſe reinen geiſter ſcheun.

7. Hilf aug und herz bezaͤh⸗ men, kein aͤrgerniß zu neh⸗ men, lehr mich behutſam ſeyn; nie durch ein ſuͤndhaft leben dem naͤchſten anſtoß geben, denn dieſes ſtuͤrzt in ewge pein.

8. Wann ich dann endlich ſcheide, ſo fuͤhre mich zur freu⸗ de auf ihren haͤnden ein: da werd ich dich erſt loben, und in dem himmel droben dir und den engeln aͤhnlich ſeyn.

Mel. Jeſus meine zuverſ.

68 Heer⸗ du haſt in dei⸗ * nem reich groſe

ſchaaren heilger engel! ihnen bin ich noch nicht gleich; denn ich bin noch voller maͤngel. Ach! wann werd ich auch ſo rein, als die guten geiſter ſeyn.

2. Mich beſchwert noch fleiſch und blut: ſtaͤrke mich bey der beſchwerde; ſtaͤrke mich mit kraft und muth, daß ich hier ſchon auf der erde, als dein erbe und dein kind, im⸗ mer himmliſch ſey geſinnt.

3. Gieb mir weisheit, gieb mir fleiß, dich, o Gott! recht zu erkennen! laß mich deines namens preiß gern auch vor der welt bekennen; daß ich darinn auf der erd, deinen engeln aͤhnlich werd.

4. Herr! dein wille ſoll ge⸗ ſchehn, wie im himmel, ſo auf erden; laß uns doch ſtets dar⸗ auf ſehn, daß wir dir gehor⸗ ſam werden; ſo in deinem willen ruhn, wie die reinen geiſter thun.

5. Unſre welt iſt voll gefahr: voll gefahr iſt unſer leben; ſende deiner engel ſchaar; daß ſie ſchuͤtend uns umgeben; wo wir ausgehn oder ein, laß ſie unſre waͤchter ſeyn.

6. Mach es wie mit Lazaro, wann ich kuͤnftig werde ſter⸗ ben; laß mich dann auch eben ſo deines himmels freuden erben; bringe durch der en⸗ gel hand mich hin in mein vaterland..

7. Laß mich dann vor dei⸗ nem ſtuhl bey den auserwaͤhl⸗ ten ſtehen; wann die boͤſen in den pfuhl der verdammniß zit⸗ ternd gehen. Mache mich in deinem reich voͤllig deinen en⸗

geln gleich. Mel.