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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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4² V. Von der Vorſehung.

zeit. Kein vater ſorgt ſo u. terlich fur ſeinen ſohn, als du fuͤr mich.

Ich bins gewiß, du kanſt mach nicht verlaſſen, meine zuverſicht! ich bins gewiß, du thuſt mir wohl„ſo lang ich hier noch leben ſoll. Nicht uͤberfluß bitt ich von dir: was ich bedarf, das giebſt du mir.

5. Der vogel bauet nicht das land, du naͤhrſt ihn doch mit milder hand. Du ſchmuckſt die blume koͤniglich, bie nicht; zur arbeit eilt, als ich. Vergiß es, mei ne ſe ele nie: weit mehr bin ich vor Bott als ſie!

6.2 Mich ſch ufſt du nicht fuͤr dieſe zeit; mein ziel iſt in der ewigkeit; gabſt mir verauſeft

und freyheit, Gott! fur mich gieng Jeſus in den tod. Nichts, was die erde zeugt und naͤhrt, gleicht mir an hoheit und 33 werth.

7. Von dir, der das an mir gethan, werd ich auch ſpeiß und 1 uk empfahn, ſelbſt dem, der dich mit ſunden ſchmaͤht„ giebſt d ſ ohne ſein gebet. Und fleht ich nicht darum zu dir, gewaͤhrteſt da ſie dennoch mir.

8. Laß du mich nur vergnuͤg⸗ ſam ſeyn, und deiner gaben mich erfreun; mehr aber dei⸗ ner, der du dich ſo freundlich zeigeſt gegen mich, der du des lebensquelle biſt, aus wel⸗ cher alle wohlthat fließt!

9. Bey deiner gaben aͤber⸗ V

tigkeit vor ſchmach und unzu⸗ friedenheit! du naͤhrſt mich immer! preiß und dank bring

fluß erhalt mich maͤßig im ge⸗ nuß: bewahr mich in der durf⸗

ich dir, Gott, mein lebenlang!

66. S agtige an b

die deinen, ja ſelig, und do

meiſtens wunderſich! 4 W

koͤnnteſt du es

kann ver wege ſind oft krumm un doch gerad, darauf du laͤ 1 die kinder zu dir gehn, dn pflegt es wunderſeltſam aus⸗

boͤſe mit uns meynen, da deine treu nicht rleugnen ſich? Die

zuſehn; doch triumphirt zu⸗

lezt dein hoher rath.

2. Dein geiſt haͤngt nie an

vernunft: und gute meynung

ſtellt. Den zeifelsknoten kann dein ſchwerd verletzen und loͤſen auf, nachdem es dir gefaͤllt. Du reiſſeſt wohl die ſtaͤreſten band entzwey: was ſich entgegen ſezt, mu iß ſinken hin: ein wort bricht

umwenge frey. 3. Was unſre klugheit will zuſammenfuͤgen, theilt dein verſtand in oſt und weſten aus: was mancher unter ſoch

und laſt will diegen, ſezt dei⸗

ne hand frey an der ſternen

ſt haus. Die welt zetreißt, uai

menſchlichen Beſeßen, die, ſo

oft den allerhaͤrtſten ſinn; dann gehr dein fuß auch durch

*

V.

— du Vrknüſtt in k trict, du bauft; ſ teiſſſt ein; ihr g dir ein dunkler unſt Dein geiſt bey to und leben ſchat. 4. Wil die ver froam und ſelig! haſts duss ſchon a buch gethan: wem mand wil dies zen ſen; den führſt 8 ſelbſ himmelan. de phariſder laͤßt undſpeiſeſt mit den ſprichſt ſie ſrey: n tas oͤſters deine a Wer kann der tief heit abgrund ſehn

„Wasalles iſt, in deinen augen;n iſt, haſt du, groſf 2 lieb. Der wo undruhm mag dir gen, du giebſt die fackdruk durch d d 8 werke bri kein Ilob, ſeſſind ver dlunſe geßt borbey, gen he., ſeßt ie 6 de tſch

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